Klänge mit viel Herz

Brigitte Traegers Verehrung der Gottesmutter Maria drückte sich sowohl in ihren Liedern als auch in der art und weise ihres Gesangs aus.
Lokales
Kulmain
07.02.2015
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Wer zu spät kam, der hatte zum Hörgenuss auch den besten Ausblick. Für die letzten der rund 300 Besucher blieben nur noch Stehplätze auf oder direkt unter der Empore der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Sie alle wollten Brigitte Traeger sehen, aber vor allem hören.

Einen musikalischen und zugleich christlich-spirituellen Streifzug zum Ende der Weihnachtszeit genossen die Besucher des Festgottesdienstes zu Mariä Lichtmess. Brigitte Traeger bot Gesangs- und Texteinlagen aus ihrem Repertoire.

Nach dem Konzert vor drei Jahren gewann Organisatorin Brigitte Stich die bekannte Oberpfälzer Sängerin heimatlicher und kirchlicher Musik erneut für den Lichtmessgottesdienst. Nach ihrem Eröffnungslied "Die Mutter des Herrn hat uns das Licht geboren" erzählte die Pleysteinerin, dass das Wort "Mutter" Leben und neue Hoffnung bedeute. Pfarrer Markus Bruckner rief die ursprüngliche Bedeutung von Mariä Lichtmess in frühchristlicher Zeit in Erinnerung: Der Messias kommt in seinen Tempel und begegnet symbolisch dem Gottesvolk des Alten Bundes.

"Wir sind in Erwartung auf das Licht des Lebens", erklärte er und segnete die Kerzen der Besucher, die die Pfarrkirche in festliches Licht tauchten. Nach "Weil Gott Dich liebt" verdeutlichte Traeger im Begleittext, dass das Licht Jesu den Menschen leuchte und sie führt. "Es gibt viele Irrlichter in unserem Leben, aber nur ein wahres Licht."

Gemeinsam mit den Messbesuchern sang sie "Wie groß bist Du" und bat in deren Namen mit dem "Maria, hilf uns in der Not" um die stete Unterstützung der Gottesmutter. Mit Kyrie und "Halleluja - ja zum Glauben" leitete die Sängerin zu den Fürbitten und zur Gabenbereitung über. "Sag dem Herrgott Dank dafür" drückte ihre tiefreligiöse Einstellung aus. Die innige Verbindung der Menschen zum Herrn hörten die Besucher in den Liedern "Nimm mich in Deine Arme" und "So nimm meine Hände".

Mit ihrer getragenen Stimme trug Traeger "Schwarze Madonna - Ave Maria" vor und forderte die Gläubigen zum Mitsingen auf. Ihr einfühlender, aber doch voluminöser Gesang sowie passende Meditationstexte zum Thema "Vergiss das Weinen nicht" zog die Konzertbesucher zum Thema "Mutter Gottes" weiter in ihren Bann.

Nach dem Gottesdienst erteilte der Ortsgeistliche den Blasiussegen. Mit "Segne du Maria" und weiteren Meditationstexten fand der ergreifende Gottesdienst seinen zu tiefst rührenden Abschluss. Mit Ovationen sagten die begeisterten Zuhörer Dank für den beeindruckenden Gottesdienst und die herausragende gesangliche Begleitung durch die Künstlerin.
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