Klaus Wenzel erklärt Eltern, was Kinder brauchen
Rechte einräumen

Klaus Wenzel. Bild: hfz
Lokales
Kulmain
06.05.2015
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Die Eltern waren gekommen, Klaus Wenzel vermisste aber Zuhörer aus den Reihen der Politik. Sie blieben - trotz Einladung des Mobilen-Elternbeirates um Anja Clement - dem Vortrag "Was Kinder brauchen" des Präsidenten des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) fern. Dabei sei es gerade die Politik, die die Bedürfnisse der Kinder nicht ernst genug nehme, bemängelte der oberste Repräsentant des größten pädagogischen Verbandes im Freistaat im Kinderhaus.

Wenzel erläuterte anschaulich, wie die Kleinen auf dem Weg von einem fremdbestimmten Kind zu einem selbstbestimmten Erwachsenen begleitet werden können. Die Balance zwischen Sicherheit und Freiheit zu finden, sei die Hauptaufgabe für Eltern und Erzieher in allen Altersklassen.

Als kleine Hilfestellung gab er den Teilnehmern einige "R"-Wörter an die Hand. So seien Regeln ebenso wichtig wie miteinander zu reden oder den Mädchen und Buben den benötigten Raum, wörtlich wie im übertragenen Sinn, zu geben. Besonders wichtig waren dem Pädagogen deren Rechte, wobei er vor allem die Politik in der Pflicht sieht. Dem Vortrag schloss sich eine rege Diskussionsrunde an.
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