Maria Sokol verlässt Kinderhaus nach 26 Jahren - Auch Abschied von Praktikantinnen
Auf diese "Steine" gebaut

Bürgermeister Günter Kopp, Mobile-Leiterin Ingrid Hoffmann (von rechts) sowie die Mitarbeiterinnen Elvira Helgert und Corinna Fröhler (von links) sowie Elternbeiratsvorsitzende Anja Clement (Vierte von links) verabschiedeten Antonia Schindler, Bärbel Müller, Maria Sokol und Lena Melzner (vorne von links). Bild: hfz
Lokales
Kulmain
27.07.2015
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Nicht nur die Vorschüler verlassen zum Ende des Kindergartenjahres das Kinderhaus Mobile. Auch das Personal wird künftig ein etwas anderes Gesicht haben. Zur Verabschiedung der bewährten Kollegen griff Leiterin Ingrid Hoffmann auf das Jahresthema "Die Welt der Steine erleben" zurück. Denn die Ausscheidenden seien die Grundsteine gewesen, damit ein Jahr erfolgreich gelingen kann.

Der Dank galt neben ihrem Team auch dem Sachaufwandsträger für die Unterstützung bei Busfahrten und Bastelmaterialien, dem Elternbeirat für die konstruktive Zusammenarbeit sowie Bürgermeister Günter Kopp.

Dieser verabschiedete Maria Sokol, die vor 26 Jahren aus Polen nach Oberwappenöst gekommen war, in den Ruhestand. Im September vor 25 Jahren führte ihr beruflicher Weg in den Kindergarten Kulmain. In Polen war sie bereits neun Jahre in der Kindergartenleitung aktiv. Wegen anfänglicher Sprachschwierigkeiten fing sie in Kulmain als Kinderpflegerin an. Nach zwei Jahren bei Sieglinde Lorenz in der Mäusegruppe war sie 23 Jahre mit Elvira Helgert in der Delfingruppe im Einsatz. Laut Kopp sei Sokol aufgrund ihres ruhigen und ausgeglichenen Wesens allseits sehr beliebt. Da sie Anfang September drei Wochen lang als Vertretung aushelfen werde, hofft er, "dass wir uns bei weiterem Bedarf wieder an Sie wenden können".

Bärbel Müller gehörte drei Jahre dem Elternbeirat an. Nach einem Jahr als stellvertretende Kassiererin übernahm sie den Posten der Schatzmeisterin. Die gelernte Bankkauffrau habe ihre Aufgabe immer sehr genau genommen und hinterlasse eine gut gefüllte Kasse.

Für Antonia Schindler endet das zweite Praktikumsjahr. Angeleitet von Corinna Fröhler war sie vormittags in der Kinderkrippe, mittags bei der Essensvorbereitung und nachmittags in den Gruppen von Ingrid Hoffmann und Elvira Helgert tätig. Zudem hat sie mit dem Abschluss des zweiten Jahres ihre Prüfung zur "staatlich anerkannten Kinderpflegerin" mit Bravour abgelegt. Schindler besucht die nächsten zwei Jahre die Fachakademie für Sozialpädagogik in Hof und absolviert danach das Berufspraktikum, um "staatlich anerkannte Erzieherin" zu werden.

Lena Melzner leistete zwei Jahre ein Berufspraktikum im Kindergarten, jeweils einen Tag in der Woche in Kulmain, an den restlichen Tagen in der Kinderpflegeschule in Neustadt/WN. Ihre Betreuung hatte Elvira Helgert übernommen. Als "staatlich anerkannten Kinderpflegerin" arbeitet Melzner ab September im Kindergarten Immenreuth.

Kopp dankte den Ausscheidenden für ihre Treue und Engagement. Sie den Erziehungs- und Betreuungsauftrag zum Wohle der Kinder voll und ganz erfüllt. Ein Lob galt auch dem Elternbeirat für seine vielfältige Unterstützung.
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