Obst- und Gartenbauverein belebt Tradition des Kräuterbuschen-Bindens im Ferienprogramm neu
Farbenfrohe Naturkunstwerke

Mit viel Geschick fertigten die Kinder mit den OGV-Mitgliedern Alfons Pöllath (von links) und Georg Schraml bunte Kräuterbuschen an. Bild: ak
Lokales
Kulmain
19.08.2015
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Der Tradition des Bindens von Kräuterbuschen nahm sich der Obst- und Gartenbauverein an. Diesmal wurden die bunten Kräuter- und Blumensträuße nicht nur von den Mitgliedern des Ortsvereins gebunden. Unterstützung bekam der Verein vom interessierten Gemeindenachwuchs.

Fünf neugierige Kinder beteiligten sich am Bindekurs des Obst- und Gartenbauvereins, der sich mit diesem besonderen Programmpunkt wiederholt am Ferienprogramm der Kommune beteiligte. Tags zuvor und vormittags hatten fleißige Helfer mit Familie Erika und Günter Kastner in der Flur und den Gärten von Mitgliedern und Nachbarn Kräuter, Pflanzen und Blumen gesammelt. Anschließend bereiteten sie sie für das gemeinsame Stecken vor.

Aufgrund der Hitzeperiode und der daraus resultierenden Dürre hatten die Kräutersammler Probleme, genügend Material zusammenzutragen. Nachmittags standen die Kinder am Bindetisch vor den kleinen Kräuter- und Blumenbergen im Kastner-Garten. Unter Anleitung von Georg Schraml und Mithilfe von Erika Kastner, Hildegard Köppl, Anni und Katja Bäuml, dem Vorsitzenden Alfons Pöllath, Josef Pinzer und Renate Weber wurden bunte, kleine Kräuterbüschel von den fleißigen Kinderhänden zusammengefügt. Dabei erklärten die Helfer den Kleinen die verarbeiteten Naturmaterialien und zeigten den Aufbau des Gesteckes.

Schafgarbe, Borretsch, Lavendel und Beifuß wurden als Gerüst der Gestecke verwendet. Minze, Frauenmantel, Johanniskraut sowie Weizenhalme mit sich biegenden Fruchtständen füllten die Zwischenräume der Kräuterbuschen farbenfroh und ließen die Sträuße stetig wachsen.

Innerhalb von zwei Stunden entstanden durch die Arbeit der sechs- bis zwölfjährigen Kursteilnehmer rund 100 Kräuterbuschen für die Kinder und den Verkauf. Bevor die kleinen Teilnehmer ihre Naturkunstwerke mit nach Hause nahmen und verschenkten, gab es als Belohnung noch eine kleine Stärkung. Die Kräuterbuschen wurden am Feiertag Mariä-Himmelfahrt in der Pfarrkirche und auf dem Armesberg geweiht und an die Kirchgänger verkauft.
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