Pfarrer Edmund Prechtl erklärt beim Frauenfrühstück, was glücklich macht
Ohne Gott kein Ziel im Leben

Nach einem opulenten Frühstück hatten die Frauen noch Appetit auf die Ausführungen des Pressather Pfarrers Edmund Prechtl. Bild: ak
Lokales
Kulmain
15.07.2015
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Es gibt im Leben kein richtig und kein falsch - Ein paar Regeln sollte aber jeder beachten, um seinem Leben einen Sinn zu geben. In der Partnerschaft öffnet ein "I mog di" zugeschlagene Türen, in der Beziehung zu Gott passt ein bestimmter Schlüssel.

Zum Frauenfrühstück hatte der Katholische Frauenbund um Rita König in den Martinsaal eingeladen. Nach einem gemeinsam gesungenen Kanon und diversen Gaumenfreuden suchte der Pressather Stadtpfarrer Edmund Prechtl mit den 65 Teilnehmern Antworten auf die Frage "Was macht das Leben wertvoll?".

Mit Witz und lustigen Beispielen eröffnete er den Zuhörerinnen eine einfache, aber erfolgreiche Sichtweise auf das eigene Leben. Zunächst zählten sie Faktoren auf, die glücklich machen, unter anderem positive Lebenseinstellung. Zufriedenheit, Hobby, Freizeit, Familie und Musik.

Als Geschenk sehen

Prechtl nahm Bezug auf den Titel von Anselm Grüns Buch "Wenn ich noch einen Tag zu leben hätte". Die Zeit ändere die Reihenfolge in Leben. Viele Dinge wie Geld, Macht und Erfolg würden plötzlich unwichtig. "Das Leben ist menschlicher Zufall und muss als Geschenk gesehen werden."

Der Pfarrer empfahl, einen Monat lang für sich eine Liste mit drei Einträgen zu führen, was am jeweiligen Tag schön war. "Der passende Schlüssel zum glücklichen Leben heißt Gott. Nur er schenkt uns auf Dauer Leben und Zukunft", versicherte der Referent. Wer Gott nicht begegnen wolle, verliere auch sein Ziel aus dem Auge. Ohne Glauben fehle das Fundament. "Gerade heute, wenn Kneipen und Kinos voller sind als Kirchen, leidet die Nächstenliebe an Magersucht."

Nur mit Gott als Mittelpunkt seien die richtigen Maßstäbe für den Menschen zu setzen, meinte Prechtl. Der Zwang, in die "Kirche gehen zu müssen, beten zu müssen" verscheuche viele. "Gott ist nicht an Sklaven interessiert, sondern an Menschen, die mit Freude zu ihm kommen und miteinander Gottesdienst feiern", versicherte Prechtl.

Hoffnung und Liebe

Der Mensch brauche stets Hoffnung, die ihn über den Horizont hinwegschauen lasse. Zu allem gehöre die Liebe dazu. Sie bedeute Vertrauen und richtet sich auf den anderen.
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