Sau wohlauf, und die Rettung kostenlos

Lokales
Kulmain
30.03.2015
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Die Kuh ist vom Eis beziehungsweise die Sau aus der Güllegrube. Nach dem Rettungseinsatz vom Donnerstag blieb aber die Frage: Wer zahlt's? Mit der Rettung des in die Grube gefallenen Schweins waren schließlich Aktive der Wehren Kulmain und Immenreuth für rund zwei Stunden beschäftigt.

Der Bauer kann aufatmen: Artikel 4 des Bayerischen Feuerwehrgesetzes erklärt, dass die Rettung von "Tieren in hilfloser Lage" im öffentlichen Interesse liegt. Deshalb werde der Aufwand dem Landwirt nicht in Rechnung gestellt, erklärt Kulmains Bürgermeister Günter Kopp auf Nachfrage. Dies sei auch mit der entsprechenden Satzung der Gemeinde Kulmain vereinbar.

Gute Nachrichten kommen außerdem auch vom Hauptdarsteller der Rettungsaktion vom Donnerstag. Das Schwein habe Sturz und Stress gut überstanden, bestätigt der Landwirt auf Nachfrage. In der Zwischenzeit habe ein Tierarzt die Sau untersucht: Abgesehen von einigen Abschürfungen hat das Tier den Sturz und die Stunden in der Grube hervorragend überstanden.
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