Tobias Sellner sticht alle aus

Mitunter dauerte es etwas, bis der Stecher beim Gegner eine Schwachstelle ausgemacht hatte.
Lokales
Kulmain
07.07.2015
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Sieg oder doch lieber ein vorzeitiges Bad im Stausee? So abwegig war die Frage am Wochenende nicht. Allerdings dominierte bei den Fischerstechern am Ende doch der Ehrgeiz über den Wunsch nach rascher Abkühlung.

Party, Sport und Gaudi bot das dritte Fischerstechen, zu dem der Sportverein einladen hatte. Am späten Samstagnachmittag übten schon die ersten Teams beim Aufwärmtraining ihre Fertigkeiten, den Gegner ins herrlich warme Stauseewasser zu befördern.

Trotz brütender Hitze säumten dann am Sonntag bis zu 250 Zaungäste und Wettkämpfer das Ufer und feuerten die Rekordzahl von 34 Bootbesatzungen (2003 waren es 23) an. Zahlreiche Teams wie Knick Knack, Two Ducks, Wusch, Schwarte I und II, Kanutten und Weedwatchers übten sich auf schwankenden Planken im Umgang mit den Stechlanzen.

Manchmal war nur ein Anlauf notwendig, um den Gegner unter dem Beifall der Zuschauer und der flotten Moderation von DJ Alex sowie zweiter Vorsitzenden Steffi Kreutzer ins Wasser zu befördern. Wenn's länger dauerte, half auch schon mal eine Drohung durchs Mikrofon, die Entscheidung zu beschleunigen.

Nach den Ausscheidungsdurchgängen blieben Knick Knack (Christoph Dumler/Philipp Schmidt), die Kanutten (Fred Domeyer/Michael Schmid), die beiden Wassersportpiloten-Teams der SV-Wintersportler (Udo, Thomas und Matthias Reger sowie Stefan Vetter), Two Ducks (Manuel Kellner und Benni Weber), Wusch (Matthias Schmid und Lukas Lehner), Weedwatchers (Sebastian Biersack und Tobias Sellner) sowie die Perlentaucher als einziges Damenteam (Saskia Schoberth und Laura Rösch) für die Schlussrunde übrig.

In den Pausen unterhielt die Samba-Gruppe Samba Secco als Vorbach mit Brasil-Rythmen. Auf den Weg ins Halbfinale schalteten die Kanutten und die Wassersportpiloten mit einem waghalsigen Wechsel von Thomas Reger ins Boot von Udo Reger ihre Gegner aus. Die Perlentaucher gingen gegen Two Ducks vorzeitig ins Wasser, Wusch verpasste das Finale gegen die Weedwatchers. Im ersten Halbfinale wässerten Udo und Thomas Reger Fred Domeyer und Michael Schmidt), die Weedwatchers warfen die Two Ducks aus dem Rennen.

Diese stachen im Kampf um Platz drei die Kanutten aus. Unter dem Beifall der vielen Zuschauer holten sich die Weedwatchers mit Sebastian Biersack als Ruderer und Tobias Sellner als Stecher den Titel der dritten Kulmainer Fischerkönige vor dem Wassersportteam mit Udo und Thomas Reger. Bei der Siegerehrung erhielten die Sieger ein Wochenende mit einem Mercedes-Cabrio und die Halbfinalteams sowie die Damenmannschaften Flüssiges aus Bierfässern und Prosecco-Dosen. Einen Houderer-Gutschein nahmen Jürgen Rauch und Rüdiger Veigl, die sich als Afrikaner verkleidet hatten, für das originellste Kostüm entgegen.
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