Unerklärliche Aussetzer

Lokales
Kulmain
04.10.2014
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Hervorragendes Spätsommerwetter, beste Platzverhältnisse, motivierte Hundeführer: Die Voraussetzungen für die Herbstprüfung des Deutschen Schäferhundevereins waren bestens - eigentlich.

Ansprechende Leistungen zeigten die Hundeführer mit ihren Schützlingen bei der Herbstprüfung der Ortsgruppe des Vereins Deutscher Schäferhunde. Bei ausgezeichneten Wetterbedingungen und hervorragenden Platzverhältnissen stellten sich zwölf Hunde und deren Besitzer den Aufgaben und Anforderungen der internationalen Prüfungsordnung.

Auf dem bestens präparierten Vereinsgelände wurden vier Schutz-, drei Begleit- und eine Fährtenhundeprüfung bei vier Ausfällen erfolgreich abgelegt. Vor allem die Fährtenarbeit bei der Fährtenhunde- und Schutzdiensthundeprüfung war trotz bester äußerer Bedingungen der Grund für das Versagen der Prüflinge. So lagen die Einzelergebnisse in der von Peter Franke und Helmut Karger gelegten Fährte zwischen 100 und 17 Punkten - von der Höchstpunktzahl bis zum Totalausfall - weit auseinander. Ein dickes Lob für die Leistungen erhielten die erfolgreichen Hundeführer und ihre Schützlinge bei der Besprechung im Vereinsheim. Vorsitzender Stefan Winkler hieß die Hundeführer und Mitglieder willkommen.

Sein besonderer Gruß galt der Ortsgruppe Wunsiedel sowie einigen vereinslosen Hundeführern für deren Mitwirken. Er dankte den Schutzdiensthelfern Peter Franke und Tony Staab sowie Leistungsrichter Peter Dittmeier für die saubere Vorführung und faire Bewertung. Sein Dank galt allen Hundeführern für die Vorbereitung der Hunde und den Helfern für die Bewirtung. Er stellte die Prüfungsergebnisse besonders heraus und gratulierte.

Leistungsrichter Peter Dittmeier hob das perfekte Vereinsgelände und die gute Kameradschaft im Verein hervor und bestätigte der Ortsgruppe einen familiären und hervorragenden Prüfungsrahmen. Besonders hob er heraus, dass der Nachwuchs großes Interesse am Hundesport zeigt. Die Fährtenhundeprüfung bestand Nicolai Karger mit seinem "Rob von Thurndorf" mit 91 Punkten. Ein weiterer Prüfling schaffte die Leistungskriterien nicht. Die Begleithundeprüfung legten Christiane Ramsauer mit "Fanta del Camino Duro", Birgit Bodenmeier mit "Pippilotta del Camino Duro" und Barbara Ritecz mit "Toscana del Camino Duro" erfolgreich ab. Gleich drei Ausfälle gab es bei der Schutzhundeprüfung in der Fährtenarbeit. Morgentau und optimale Feldverhältnisse begünstigten eigentlich die Fährtensuche. "Hundesport ist Teamsport - fordert stets das Leistungsvermögen eurer Hunde. Kontinuierliche Übungsarbeit ist die Basis für erfolgreiche Ergebnisse", riet der Leistungsrichter. Übungswart Peter Franke betonte bei seinem Resümee, dass die Bedingungen und Bewertungen fair waren, aber eben Mankos erkennen ließen.

Nach der Besprechung nahm Prüfungsleiter Stefan Winkler die Siegerehrung mit Pokalübergabe vor. Vereinsmeister bei der Schutzhundeprüfung wurde Alfons Scherle mit "Kai von Sensei" (IPO I, 254 Punkte). Das beste Prüfungsergebnis erzielte Hans Bodenmeier mit seinem "Radetzky del Camino Duro" mit 292 Punkten, wobei die beiden mit 100 Punkten in der Fährte, und jeweils 96 Punkten in der Unterordnung und Schutzdienst Spitzenwerte erzielte. Weiterhin waren Herbert Karger (OG Wunsiedel) mit "Xenox vom Martelsberg" (IPO I, 249 Punkte), Hans Hofmann (OG Wunsiedel) mit "Janno vom Cap Arkona" (IPO III 261) erfolgreich.
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