Vom Licht leiten lassen

Lokales
Kulmain
04.05.2015
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Die Vorbereitungszeit mündete in ein großes Fest des Glaubens. 15 Kinder aus der Pfarrei Kulmain empfingen am Sonntag in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt" zum ersten Mal die heilige Kommunion.

Pfarrer Markus Bruckner und die Ministranten geleiteten die Kommunionkinder vom Martinsaal zur festlich geschmückten Kirche, in der schon die Eltern, Geschwister, Paten und Verwandte warteten. Die Eucharistiefeier gestaltete der Kirchenchor Kulmain unter der Leitung von Volker Brandl. Am Anfang seiner Predigt ging Pfarrer Bruckner kurz auf die von den Erstkommunionkindern mitgebrachten Gegenstände ein: das Kommunionkreuz, die Kommunionkerze und die Albe. Dieses weiße Gewand der Erstkommunikanten sei das Zeichen, dass sie getauft seien und das Kleid Christi tragen dürften. Im Gegensatz dazu sei die von Mönchen getragene Kutte meist braun.

Zur Kerze erzählte Pfarrer Bruckner eine alte Geschichte aus Äthiopien. Darin hatte ein alter Mann auf seinem Sterbebett seinen drei Söhnen je ein Geldstück gegeben. Damit sollten sie so viel wie möglich kaufen. "Wer damit den Raum am besten füllt, wird mein Erbe bekommen." Der erste Sohn hatte Stroh gekauft, der zweite besorgte flaumige Federn, aber auch diese füllten den Raum nicht. Der dritte Sohn kam mit einer kleinen Kerze, deren Schein den Raum mit Licht und Wärme füllte. Es gab keine Kälte, keine Dunkelheit und keinen Schrecken mehr, auch Angst war nicht mehr zu spüren. So sollen auch die Kommunionkerze die Kinder stets begleiten und ihnen Licht und Wärme Jesu spenden.

Bei den Kyrierufen und den Fürbitten wirkten die Erstkommunikanten aktiv mit. Klassenleiterin Christiane Böhm trug die Lesung vor. Am Schluss des Gottesdienstes dankten der Pfarrer und zwei Kommunionkinder allen, die bei der Vorbereitung, beim Kirchenschmuck und bei der Organisation mitgewirkt hatten. Bruckner würdigte zudem die Mesnerinnen, Ministranten und den Kirchenchor.
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