Wasserpreis steigt

Lokales
Kulmain
13.11.2014
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Die Neuberechnung der Wasser- und Kanalgebühren hatte die Gemeinde Kulmain bereits zum Jahresanfang angekündigt. Gleiches galt für die Herstellungsbeiträge für die Wasserver- und -entsorgung. Am Dienstag passierten die Anpassungen rückwirkend zum 1. Januar den Gemeinderat.

(bkr) Kämmerer Arnold Koch erläuterte Neuberechnungen, die alle vier Jahre erfolgen. Bei der Wasserversorgung ergab sich demnach in den zurückliegenden vier Jahren ein Minus von 26 982 Euro, das ausgeglichen werden muss.

In verschiedenen Berechnungsbeispielen hatte Koch eine Erhöhung der Grundgebühren für die Abdeckung der Fixkosten mit einbezogen. Der seit acht Jahren unveränderte Wasserpreis für einen Kubikmeter wird von 1,42 Euro auf 1,77 Euro steigen. Die Grundgebühr erhöht sich von monatlich 2,05 auf 3,50 Euro. Für einen Einpersonenhaushalt errechnete Albert Sollfrank (CSU) eine jährliche Mehrbelastung von 13 Euro bei einem täglichen Wasserverbrauch von 100 Litern.

Kanalgebühren unverändert

Sehr gut kalkuliert waren die Abwasserpreise. Nach dem gleichen Berechnungsschema würden sich die Kanalgebühren in den nächsten vier Jahren lediglich um einen Cent pro Kubikmeter erhöhen. Die Gemeinderäte sprachen sich dafür aus, die bisherige monatliche Grundgebühr von 36,84 Euro zu einer runden Sache zu machen. Sie wurde auf 38 Euro angehoben und im Gegenzug auf die Erhöhung der Kanalgebühren verzichtet. Sie betragen weiterhin 1,97 Euro.

Neu berechnet und festgesetzt wurden auch die Herstellungsbeiträge für den Kanalanschluss. Der Berechnung für den Schmutzwasseranteil lagen 323 972 Quadratmeter Geschoßfläche und für den Oberflächenwasseranteil 1 127 097 Quadratmeter zugrunde. Diese unterteilen sich wiederum in Alt- und Neuanschließer, weil ab 1. Januar 1997 die Gemeinde und nicht mehr der Bauherr die Anschlüsse herstellt.

Für die älteren Anschlüsse errechnete sich ein Herstellungsbeitrag von 9,02 Euro für die Geschoß- und 1,22 Euro für die Grundstücksfläche. Von den Neuanschließern werden Herstellungsbeiträge von 10,89 Euro beziehungsweise 1,49 Euro erhoben. Die Anpassung der Herstellungsbeiträge für Wasser wurde bis zur noch laufenden Abrechnung der Verbesserungsbeiträge zurückgestellt.
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