Bauauschuss berät über Wunsch des Sportvereins
Festplatz trockenlegen

Nasse Füße holte sich der Bauausschuss bei der Besichtigung des Festplatzes auf dem SV-Gelände. Um die Fläche trocken zu legen, ist eine Drainage-Lösung angedacht. Bild: ak
Politik
Kulmain
08.11.2016
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Ein großes Vereinsfest wirft seine Schatten voraus. Der Sportverein will nächstes Jahr sein Jubiläum nicht mit nassen Füßen feiern.

Auf Wunsch des Vorstandes besuchte der Ausschuss den Festplatz inmitten des Sportgeländes. Vorsitzender Wolfgang Groß erläuterte, dass der Sportverein 2017 das 90. Jubiläum feiern wird. Beim letzten Gründungsfest hatte man das Problem, das durch das 2000-Mann-Zelt anfallende Regenwasser abzuleiten. Es mussten Gräben gezogen werden, damit die Wasserpfützen ablaufen konnten.

Der Festplatz ist soweit verdichtet, dass Wasser nur noch oberflächig ablaufen kann. Die Folge sind nicht austrocknende Grünbereiche, die auch eine Nutzung als Parkfläche oder Trainingsfläche erschweren. Bei Frost bilden sich zudem Eisflächen. Um Abhilfe zu schaffen, wären der Einbau von Drainagen, das Auffräsen des Geländes und das Aufbringen eines bindigen Oberflächenmaterials mit entsprechender Neigung sinnvoll.

Christian Griener sah es von Vorteil, wenn diese Fläche im Winter auch von den Fußballern als Trainingsfläche genutzt werden könnte. Einig war sich die Runde darüber, dass zunächst das Gelände nivelliert werden muss, um die Massen für eine Sanierung zu ermitteln. Die Herstellung einer Querneigung auf gesamter Breite zum Abfließen des Oberflächenwassers wurde aufgrund des notwendigen Gefälles ausgeschlossen. Eine Drainage wäre deshalb die einfachste und dauerhafteste Lösung. Reiner Kapustenski erklärte sich bereit das Gelände aufzunehmen und die Materialmassen zusammenzustellen.

Der Bauausschuss wird sich nach Vorliegen der daraus sich ergebenden Kosten erneut mit dem Thema befassen. Abzuklären ist auch die Einleitung des Oberflächenwassers in den Bach. Das Problem, dass der Platz auch als Lkw-Wendeplatz genutzt wird, soll durch eine Begrenzung der Durchfahrtshöhe gelöst werden.

Bürger für Pflege gewinnenBürgermeister Günter Kopp gab einen Überblick, inwieweit die Ausschussentscheidungen aus der Juli-Sitzung abgearbeitet sind. So finden zwecks Übernahme der Pflege der Verkehrsinsel am Ortseingang von Witzlasreuth weitere Gespräche mit den Bürgern statt. Der Schotterweg Ziegelhütte-Oberbruck wurde neu profiliert, geschottert und instand gesetzt. Weitere wassergebundene Wege mit einer Gesamtlänge von 1800 Metern hat der Maschinenring Tirschenreuth aufgefräst und saniert.

Der Holzsteg am Schirnitzbach im Bereich der Ortsstraße An der Wasserkante ist repariert. Die vom Ausschuss festgelegten Straßenreparaturen sind angelaufen und werden noch im Herbst durch die Firma König erledigt. Die von Straßennutzern monierte Pflasterrinne im Bereich Einmündung Blumenstraße-Höhenweg wird nicht geändert. Der Anschlussweg zum Anwesen Wolf in Lenau wird erneut bei der Durchlasssanierung für den Erlbach in der Ortsmitte an der Dorfkapelle aufgegriffen.

Die Pflasterung des Gehweges zwischen der Richard-Krieglsteiner-Straße und dem Weiherweg erfolgt 2017. Die Schilder "Rettungsweg" sind im Bereich Jahnstraße angebracht. (ak)
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