Für Schüler und Vereine
Räte fahren auf neuen Bus ab

Mit einem neuen Schulbus bringt Ludwig Bayer (links) ab September die Mädchen und Buben in der Gemeinde zur Kulmainer Grundschule. Nachdem Pater Josef (Dritter von rechts) das Fahrzeug gesegnet hatte, brachen Bürgermeister Günter Kopp (Zweiter von rechts) und die Gemeinderäte zu einer Probefahrt auf. Bild: ak
Politik
Kulmain
09.08.2016
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Nagelneu, größer, stärker und bequemer. So präsentiert sich der neue Schulbus der Gemeinde Kulmain. Als einzige Kommune im Landkreis transportiert sie ihre Grundschüler selbst. Das Fahrzeug steht aber auch den Vereinen zur Verfügung.

Die Grundschule startet mit einem neuen Schulbus mit mehr Sitz- und Stehplätzen in das neue Schuljahr 2016/2017. Am Wochenende traf das Fahrzeug aus dem Buswerk Schmidt aus Treffurt ein. 128 520 Euro hat die Gemeinde als Träger der Grundschule nach Ausschreibung in das Gefährt investiert. Die nächsten rund anderthalb Jahrzehnte wird im Dienst der Schulkinder, Gemeinde und Vereine stehen.

Das bereits vierte Fahrzeug setzt die bewährte Beförderung der Kinder des Kulmainer Schulsprengels fort, die die Kommune Mitte der 1970er selbst in die Hand genommen hat. Kostenvergleiche hatten gezeigt, dass die Flächengemeinde mit den 18 anzufahrenden Ortschaften und einer Gesamtfläche von rund 36 Quadratkilometern buchstäblich gut mit einem eigenen Schulbus fährt. Dem Gemeinderat fiel es darum aus Kostengründen und zum Wohl der Kulmainer Schulkinder leicht, erneut für den Ankauf eines neuen Fahrzeugs zu plädieren.

Damit geht der 17 Jahre alte Schulbus der Marke Mercedes-Benz mit 22+1 Sitzplätzen sowie sechs Stehplätzen, einer Motorleistung von 122 Diesel-PS nach 281 000 gefahrenen Kilometern in den Ruhestand. Das neue Gefährt, das weiterhin Schulhausmeister Ludwig Bayer steuern wird, bietet 31 Kindern plus Fahrer und Busbegleiter Platz. Es ist 8,49 Meter lang, 2,35 Meter breit und 2,90 Meter hoch. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 7200 Kilogramm.

Das auf der Basis des Grundmodells Iveco Daily aufgebaute dieselbetriebene Fahrzeug hat eine Leistung von 170 PS und erreicht Euro-Norm 6. Der Aufbau stammt von der Firma Schmidt in der Slowakei, Chassis, Führerhaus und Motor aus dem italienischen Fahrzeugwerk.

Der Gemeinderat begutachtete die Neuanschaffung, die von Pater Josef und Kaplan Justin den kirchlichen Segen erhielt. Bei der Jungfernfahrt zeigten sich Bürgermeister Günter Kopp und die mitreisenden Gremiumsmitglieder beeindruckt. Kopp dankte dem langjährigen Fahrer Ludwig Bayer für dessen Dienste, die er bislang unfallfrei erledigt hat.
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