Gemeinderat verkürzt wegen Auflagen den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße
Bahn beschränkt Ausbaulänge

Politik
Kulmain
13.05.2016
23
0

Billiger, aber auch kürzer fällt die Straßenbaumaßnahme von Oberwappenöst bis zur Einmündung Gemeindeverbindungsstraße Zinst aus. Wegen der Auflagen der Bahn wird der Ausbau auf den Abschnitt von Ortsende Oberwappenöst bis zur Bahnbrücke verkürzt.

Bürgermeister Günter Kopp gab am Dienstag im Gemeinderat bekannt, dass mit dem eingesparten Geld die Straßenbaumaßnahme von Wunschenberg bis zur Staatsstraße 2181 (Naabtal) angeschoben werden soll. Das Ingenieurbüro Zwick, Marktredwitz, erhielt den Auftrag für die Planungs- und Entwurfsarbeiten.

Bei der Straßenbeleuchtung sollen in Kulmain und Oberbruck statt 148 nunmehr 238 Lampen auf Quecksilberdampflampen umgestellt werden. Dafür gibt es einen Zuschuss von 31,25 Prozent. Die Gesamtinvestition beträgt 140 090 Euro. 2017 werden 35 022 und im folgenden Jahr 8756 Euro zur Verfügung gestellt, erklärte Kopp bekannt.

Der Gemeinderat traf zudem die Grundsatzentscheidung zur Sanierung des Bürgerhauses über das Kommunalinvestitionsprogramm und gleichzeitig für die Ertüchtigung der Schulsportturnhalle . Ein Antrag soll hier bei der Regierung der Oberpfalz gestellt werden. Die Beweissicherung für den Neubau der Wasserversorgungshauptleitung in der Ortsmitte übernimmt das Sachverständigen Büro Adam aus Mitterteich zum Preis von 4338 Euro. Ebenso stimmte das Gremium den Kauf eines Spielturms für den Kinderspielplatz Oberwappenöst für 3396 Euro zu. Der Anschaffungswert wird über Spenden finanziert.

Bei der Sanierung der Knaben- Toilette werden auch drei Waschtische und vier Tiefspülklosetts ausgetauscht. Diese installiert die Kulmainer Firma Brunner, deren Angebot bei 1772 Euro lag.

Für erforderliche Investitionen für die Ortskapelle Witzlasreuth erhält der Kapellenerhaltungsverein einen Zuschuss zu den Materialkosten.

BauanträgeDem Bauvorhaben von Max Weber, Zinst 5, zur Errichtung einer landwirtschaftlichen Maschinenhalle legt die Gemeinde keine Steine in den Weg. Inwieweit die Abstandsflächen zu den Nachbargrundstücken eingehalten werden, ist vom Landratsamt zu prüfen.

Zu keinem Beschluss führte die Bauvoranfrage von Adolf Scharf über die Nutzung der Flurnummer 815 zur Wohnbebauung. Grundsätzlich begrüßte das Gremium die Bebauung freier Flächen im Ort. Probleme in der Erschließung und der künftigen Flächenzuschnitte führten jedoch zu der Entscheidung, mit Scharf zuvor die offenen Sachfragen zu erörtern. (bkr)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.