Gemeinsame Sache

So ein Böschungsmäher ist eine feine Sache. Die Kosten dafür teilen sich Immenreuth und Kulmain. Bild: bkr
Politik
Kulmain
20.05.2016
87
0

Zwei Kommunen machen gemeinsame Sache. Im positiven Sinn. Sie übernahmen am Mittwoch einen Böschungs-Mäher der Maschinenfabrik Dücker.

/Immenreuth. Unabhängig und flexibel wollen sie bei der Pflege gemeindlicher Grünflächen sein und darüber hinaus noch Geld sparen. Aufgrund der größeren Flächen trägt die Gemeinde Kulmain 60 und Immenreuth 40 Prozent der Anschaffungskosten von 50 777 Euro. Zudem schaffte Kulmain noch einen Tragrahmen mit Geräteanbauplatte für ihren Traktor sowie eine hydraulische Achsabstützung und Frontladeranbauteile für 6430 Euro an.

Immenreuth selbst ist noch nicht ganz soweit. Der erforderliche Traktor steht erst auf der Wunschliste im Haushaltsplan 2016. Er wird gleich mit den notwendigen Zusatzgeräten beschafft. Bis er allerdings auf dem Bauhof steht, haben die Gemeindeoberhäupter Günter Kopp und Heinz Lorenz vereinbart, dass Kulmain, soweit erforderlich, die Mäharbeiten in Immenreuth mit übernimmt. Einigkeit besteht auch in der Aufteilung der Unterhaltskosten. Die notwendigen Aufwendungen werden im Verhältnis der Einsatzstunden aufgeteilt. Das Gerät selbst wird seinen Standort im Kulmainer Bauhof haben. Dort übergab Norbert Horn von der HOWA Landtechnik aus Neusorg den Böschungsmäher. Die Mitarbeiter beider Bauhöfe wurden gleich eingewiesen, und ein Mähversuch am Regenüberlaufbecken verlief zur vollsten Zufriedenheit.
Weitere Beiträge zu den Themen: Mäher Kulmain (1)Mäher Immenreuth (1)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.