Günter Kopp stellt Bürgern Maßnahmen vor
Zehn-Punkte-Programm für 2017

Einer der zehn Punkte, die im Haushalt 2017 berücksichtigt werden sollen, ist das sanierungsbedürftige Haus des Gastes mit darüber liegender Schulturnhalle. Bild: ak
Politik
Kulmain
29.11.2016
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Die Bürger sind mit der Gemeinde zufrieden. Nur zwei Wortmeldungen registrierte Rathauschef Günter Kopp in der Bürgerversammlung. Eine davon brachte für manchen Anlieger noch nicht die volle Erleuchtung

So berichtete Johann Stiegler, dass nach dem Austausch der alten gegen neue LED-Leuchtkörper der Bereich Birkenbühl nur punktuell ausgeleuchtet ist. Einige Straßenbereiche seien vollkommen dunkel, weil der Abstand der Leuchten mit rund 60 Meter zu groß sei. Anders sei dies dagegen in neuen Siedlungsbereichen. Laut Kopp ist die Leuchtstärke der LED-Lampen größer als zuvor, jedoch die Streubreite bauartbedingt kleiner. Der für die Projektierung und Umsetzung verantwortliche Joachim Reger betonte, dass nur im Bereich der Hauptstraßen die Leuchtstärke nachts aus Energiegründen verringert wird. Es sollen weitere Informationen gesammelt und geprüft werden. Zudem sollte einige Zeit abgewartet werden, um sich an die neuen Lichtverhältnisse zu gewöhnen.

Johann Brilla fragte an, warum bei den Asphaltierungsarbeiten im Bereich Höhenweg nicht gleichzeitig dieser Einmündungsbereich erweitert wurde. Kopp erklärte, dass der Hinweis für nächstes Jahr aufgenommen wird.

Der Bürgermeister stellte für 2017 ein 10-Punkte-Programm vor. Neben der Fertigstellung des Rathauses und der Platzgestaltung des Daddy-Grundstückes wird in das zweite Förderverfahren zum Breitbandausbau eingestiegen. 171 000 Euro werden über das Programm Kernwegenetz in die Straße Oberwappenöst-Wernersreuth mit 80-prozentiger Förderung investiert. Rund 1 068 000 Euro (Fördersumme rund 850 000 Euro) kostet der Neubau der Gemeindeverbindungsstraße Wunschenberg-Staatsstraße 2181 ins Naabtal. Für die Sanierung der Schulturnhalle wurde ein Förderantrag gestellt. Die Kosten werden auf 1 223 000 Euro bei einer erwarteten Förderung von rund 700 000 Euro geschätzt. Das Haus des Gastes soll Mit 673 000 Euro und 90-prozentigem Zuschuss saniert werden. Der rund 88 000 Euro teure Rohrdurchlass des Erlbaches in Lenau wird erneut ausgeschrieben. Die Feuerwehr Zinst erhält ein Logistik-Löschfahrzeug im Wert von 125 000 Euro (bis zu 46 000 Euro Zuschuss). Die Friedhofshalle soll statisch und baulich verbessert sowie trockengelegt werden. Die Installation wird erneuert. Zudem stehen die Sanierung der Witzlasreuther Kläranlage mit rund 500 000 Euro und des Wasserbehälters für Ölbrunn an, ebenso sind die auslaufenden Wasserrechtsverfahren für Quellwasserentnahme neu zu überplanen und zu beantragen.

In den vergangenen Monaten ist der neue Schulbus (128 500 Euro) in Betrieb genommen worden. Ein Klassenzimmer hat neue Tische und Stühle, Projektor, PC und Terra-Pads erhalten. Dazu sanierte die Kommune den Toilettenbereich. Die Photovoltaikanlagen amortisieren sich wie vorgeplant nach rund zehn Jahren. Kindergartenräume erhielten neue Anstriche und eine Schrankkombination für Spielsachen. Für eine erkrankte Erzieherin hat die Gemeinde eine Ersatzkraft eingestellt. 4000 Euro flossen in die Bücherei, der staatliche Zuschuss betrug 1500 Euro. Die Feuerwehren erhielten für 15 000 Euro Geräte und Ausrüstungen und für 5700 Euro zehn Funkgeräte. Das Kulmainer Tanklöschfahrzeug bekam einen Kompressor. 15 200 bei 6300 Euro Spenden ließ sich die Gemeinde den Kinderspielplatz in Oberwappenöst kosten. Zudem wurden für zwei Bolzplätze Fußballtore beschafft. Über 10 000 Euro überwies die Kommune für 71 Kinder an die Kreismusikschule. Zuschüsse erhielten Pfadfinder, Kapellenerhaltungsverein Witzlasreuth und Sportverein. Mit der Nachbargemeinde Immenreuth ist ein neuer Böschungsmäher gekauft worden.

Kopp berichtete, dass zum Jahresende der Verwaltungsbeamte Eberhard Besold in den Ruhestand geht. Gleiches gilt für Geschäftsführenden Beamten Werner Haßmann, dem Kathrin König aus Neusorg zum 1. Januar 2017 nachfolgt.
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