Ortsverband feiert 70. Jubiläum
Ziel der CSU: So viele Mitglieder wie Jahre

Politik
Kulmain
21.04.2016
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Dem CSU-Ortsverband steht ein "Runder" ins Haus. Im September feiern die Christsozialen der Gemeinde 70-jähriges Bestehen. Bis dahin gibt es nicht nur einiges vorzubereiten, sondern auch ein von Vorsitzendem Günter Kopp gestecktes Ziel zu erreichen.

Im Schnitt einer pro Monat


Dem Ortsverband gehören weiterhin 65 Mitglieder an. Bis zum Jubiläum in fünf Monaten sollen ebenso viele neue Mitglieder hinzugewonnen werden, um deren Stand dann auf - passend zum 70. Gründungsfest - ebenfalls 70 zu schrauben.

Nach einer Gedenkminute, vor allem für Erich Neuser und Hans Scherm, beleuchtete Kopp die zurückliegenden Aktivitäten. Dazu zählten unter anderem fünf Bürgergespräche, Waldseefest, Weihnachtsfeier und der achte Politische Aschermittwoch in Erdenweis, der sich guten Besuches erfreute. Neben den Besuchen der Jubilare erinnerte der Redner an die Klebeaktion des Jahreskalenders, der allen Haushalten kostenlos zugestellt wurde.

Ebenso lobte der Bürgermeister die Zusammenarbeit mit dem JU-Ortsverband um Vorsitzenden Jonathan Scharf. "Wir müssen weiter im Verbund miteinander kooperieren und unsere Stärken ausspielen." Gleichzeitig dankte er der CSU-Fraktion für das gute und konstruktive Miteinander in der Gemeinderatsarbeit. Überörtlich standen die Teilnahme an der Kreisvertreterversammlung, am Kemnather Wiesenfest, Kreisvorstandstreffen und der Politische Samstag in Erbendorf auf dem Programm.

Stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender Roland Grillmeier sprach die Unterbringung von Flüchtlingen an. Wichtig sei es, anerkannte Asylbewerber zu integrieren und ihnen unsere Kultur und unser Frauenbild zu erläutern. Trotz ihrer zurückgehenden Anzahl werde dieses Thema unser Land noch längere Zeit beschäftigen.

Allianzen gebildet


Besonders erfreulich sei, dass der Landkreis eine Einheit bildet. Durch die Zusammenarbeit der Kommunen in der Steinwald-Allianz und der Ikom-Stiftland haben sich Allianzen entwickelt. Grillmeier lobte vor allem das Engagement gegen die Monstertrasse, die ihren Ursprung in Kulmain hatte. Im östlichen Landkreis fehle noch etwas der Schwung.

Bundestagsabgeordneter Reiner Meier erläuterte das Asylpaket II, das ein beschleunigtes Verfahren verspreche. Nachdem Albanien, der Kosovo und Montenegro schon zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt wurden, sollen künftig in den Erstaufnahmeeinrichtungen Sachleistungen Vorrang vor Geldleistungen haben. Dass Asylbewerber mit geringerer Bleibeperspektive bis zum Ende ihres Verfahrens in besonderen Erstaufnahmeeinrichtungen bleiben müssen und der Familiennachzug für zwei Jahre ausgesetzt wird, soll das Treiben von Schleuserbanden eindämmen.

Die Union setze weiter auf eine flächendeckende, wohnortnahe und moderne Krankenhausversorgung, betonte Meier. Der Krankenhausstrukurfonds soll die Finanzierung dafür gewährleisten. Aber auch die Rente steht derzeit im Fokus der Bundespolitik, erklärte Meier. "Wer 45 Jahre hart gearbeitet hat, muss von der Rente auch leben können", mahnte er eine Rentenreform an.

Zweiter Bürgermeister Albert Sollfrank zählte Vorhaben auf, die die Gemeinde in diesem Jahr verwirklichen möchte. Mit einer möglichen Stabilisierungshilfe und dem Kommunalinvestitionsprogramm wäre sie in der Lage, die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen finanziell zu schultern.

Die DelegiertenAls Delegierte fahren zur Kreisvertreterversammlung zur Bundestagswahl: Kurt Scharf, Josef Gößner, Albert Sollfrank, Dietmar Scherer sowie Florian Bayer. Ihre Ersatzleute sind Josef Popp, Michael Reindl, Ludwig Birkner, Jonathan Scharf sowie Stefan König. (sat)
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