Sachstandsbericht zur Wasserversorgung
Wasserqualität stimmt

Politik
Kulmain
15.10.2016
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Wie steht es um die Wasserversorgungsanlagen? Eine Antwort dazu gibt Bürgermeister Günter Kopp dem Gemeinderat. Er berichtet auch von dem Untersuchungsergebnis des Gesundheitsamts Tirschenreuth.

"Die Entsäuerungsanlage von Unterwappenöst ist nicht mehr ganz in Schuss. Die komplette Anlage ist veraltet." Mit diesen Worten rückte der Rathauschef gleich das Problemkind in den Mittelpunkt. Die Beschichtung der Kammer sei schadhaft, Eisenteile seien stark korrodiert. "Die Wasserqualität aber stimmt." Eine Sanierung lohne sich auch aufgrund der geringen Schüttung der dortigen Quelle nicht mehr, meinte Kopp. Bis zum Ende kommenden Jahres wird deshalb die Wassergewinnungsanlage aufgelassen.

Ein größeres Problem für den Versammlungsleiter stellte der Hochbehälter von Kulmain dar, dessen Sanierung 2018 ansteht. "Die Kammern sind porös und müssen verbessert werden", teilte der Sitzungsleiter mit. Ebenfalls löcherig ist der Hochbehälter mit Entsäuerungsanlage von Ölbrunn-Frankenreuth. Dessen Sanierung ist 2017 geplant. Alle anderen gemeindlichen Anlagen in Witzlasreuth und Erdenweis sind in gutem Zustand.

Unter die Lupe nahm das Gesundheitsamt auch die Wasserversorgung von Altensteinreuth, die nicht in den Händen der Gemeinde liegt und von den dortigen Bürgern betrieben wird. Das Gesundheitsamt empfahl hier, Verkrustungen an den Ein- und Ausläufen der Quelle und am Hochbehälter bei der nächsten Reinigung zu entfernen sowie Metallteile gegen nichtrostendes Material auszutauschen. Das Urteil insgesamt lautete: "Die Wasserversorgungsanlage befindet sich in einem ordnungsgemäßen und sauberen Zustand. Die Pflege- und Instandhaltungsarbeiten werden gewissenhaft durchgeführt."

Ohne Mängel passierte die Zinster Anlage die Überprüfung, die wie Altensteinreuth, von den dortigen Bürgern betrieben und unterhalten wird.

Bebauungsplan in KraftDer Bebauungsplan "Altensteinreuth-Kühhut" hat die letzte Hürde genommen. Die Bürger haben beim vereinfachten Änderungsverfahren keine Einwände erhoben. Einige Hinweise und Anregungen dagegen erreichten die Verwaltung von den Trägern öffentlicher Belange und Behörden.

So verweist die Untere Immissionsschutzbehörde beim Landratsamt auf die Lärmemission aus Richtung Schutzhütte hin. Die Lage der ruhebedürftigen Räume im Bebauungsplan sollten überdacht oder der Einbau von Schallschutzfenstern vorgenommen werden.

Die Eintragung der Streuobstwiese Richtung Ortsausgang in den Bebauungsplan fordert die Untere Naturschutzbehörde. Die Änderungen wurden satzungsgemäß beschlossen. Eine weitere Auslegung des Bebauungsplans findet nicht statt. Er tritt mit dem Tage der Bekanntmachung in Kraft.

Der alte Schulbus wurde über die Zollauktion zum Preis von 8005 Euro verkauft. Mit dem Ergebnis ist die Gemeinde absolut zufrieden. Die Versteigerung habe mehr als erwartet gebracht, freute sich Bürgermeister Günter Kopp. (bkr)
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