Vorhaben überschreiten Baugrenzen des Bebauungsplanes "Am Erlbach"
Von Änderung absehen

Politik
Kulmain
18.06.2016
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Die Änderung des Bebauungsplans "Am Erlbach" bereitet der Gemeinde weiterhin Kopfzerbrechen. Zwei Vorhaben außerhalb der bestehenden Baugrenzen liegen im Rathaus auf. Das Bauen möchte die Kommune beiden trotzdem ermöglichen.

Für ein Vorhaben erhielt die Gemeinde den Rat, Abstand von einer Änderung zu nehmen, weil der Bebauungsplan nach den Bedürfnissen eines Bauherrn geändert werden soll. Im zweiten Fall könnte mit einer Ortsabrundungssatzung das gewünschte Baurecht geschaffen werden, weil natürliche Grenzen vorhanden sind. Architekt Matthias Rühl vom Büro Stadt & Land aus Neustadt an der Aisch soll die Planungsunterlagen erstellen.

Bürgermeister Günter Kopp informierte über die Voranfrage von Plößner-Scherm aus Waldershof für den Neubau eines Wohnhauses ohne Keller mit Satteldach an der Kreisstraße in Altensteinreuth. Eine weitere hatten Kathrin und Stefan Schulz aus Neusorg eingereicht. Sie wollen ein Wohnhaus mit Doppelgarage und Scheune in Witzlasreuth errichten lassen.

Verkauft wurde nach Information des Gemeindeoberhaupts ein Bauplatz im Baugebiet Kulmain West an der Immenreuther Straße.

Gemeinderäte packen beim Bürgerfest mit anDie Pepitas spielen am ersten Abend des Bürgerfestes auf. Am 9. und 10. Juli wird wieder auf dem Schulhofgelände gefeiert, gab Bürgermeister Günter Kopp in der Gemeinderatssitzung bekannt. Für Sonntag wurde die Fichtelgebirgskapelle engagiert, die Grundschule leistet mit musikalischen Einlagen ihren Beitrag. Dazu sorgen Hüpf- und Drachenburg, elektronische Dartautomaten sowie weitere Spiele für Kurzweil. Die Gemeinderäte selbst baute Bürgermeister Kopp bei der Sitzung des Gremiums in den Helferplan gleich mit ein. Einzige Sorge des Bürgermeisters: "Ich hoffe, dass schönes Wetter ist."

Auf bessere Witterung hofft man auch für das Naturerlebnisbad und den Campingplatz in Immenreuth. An beiden Einrichtungen ist die Gemeinde mit sieben Prozent beteiligt. Dem Gremium lagen die Jahresabschlüsse 2014 der beiden Einrichtungen zur Zustimmung vor. Bei den Jahresrechnungen für 2015 erwartet die Gemeinde aufgrund des schöneren Wetters ein besseres Ergebnis.

Die Ausgaben konnten zudem durch den Einsatz der kommunalen Bauhöfe der fünf Mitgliedsgemeinden gesenkt werden. (bkr)
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