Fußball
Nur drei Punkte helfen dem SV Kulmain

Ein Spiel mit Haken und Ösen ist in Kulmain zu erwarten: Nicolas Pusiak (links) und seine Mitstreiter benötigen einen Sieg im Abstiegskampf. Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Kulmain
07.05.2016
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(ak) Nach den Niederlagen in den letzten beiden Spielen steht der SV Kulmain am Sonntag um 15 Uhr vor einer wegweisenden Partie. Mit drei Punkten wäre Gelb-Schwarz wieder im Rennen um den Relegationsplatz, ja sogar Platz 12 wäre dann noch in Reichweite. Bei einer weiteren Einbuße rückt der Direktabstieg aber sehr nahe.

Nicht ganz gelegen kommt in dieser Situation mit der SpVgg Vohenstrauß ein Gegner, gegen den sich die Drechsler-Elf stets schwer tat. Aufgrund der prekären Tabellenlage ist ein Heimsieg absolute Pflicht. Eine so miserable Heimleistung wie beim 0:1 gegen Katzdorf wird sicher nicht reichen, die so gut wie gesicherte SpVgg zu besiegen. Nicht Sparflamme, sondern kontrolliertes Vollgas ist erforderlich. Der Gast holte in den 2016 absolvierten acht Spielen neun Punkte und gab beim Vorrunden-1:1 einen Punkt an den Tabellenvorletzten ab. Wenn Kulmain an die Leistung beim letzten Heimsieg gegen das Top-Team Ensdorf anknüpft, sind drei Punkte jederzeit drin. Beim SV fehlen nur die beiden Langzeitverletzten Weber und Dollhopf.

(mwr) Die SpVgg Vohenstrauß hat drei Spieltage vor Saisonende neun Punkte Vorsprung vor der Abstiegszone. Die Truppe von Rainer Summerer kann somit etwas befreiter aufspielen, will jedoch am Sonntag in Kulmain mit einem Punktgewinn unbedingt die letzten theoretischen Zweifel am Klassenerhalt beseitigen. Allerdings muss sich Vohenstrauß auf einen hochmotivierten und kampfstarken Gegner einstellen. Die SpVgg wird von Beginn an hellwach sein müssen, um sich nicht wie zuletzt in Grafenwöhr vom Gegner überraschen zu lassen und schnell in Rückstand zu geraten. Diese Aufgabe wird alles andere als einfach, auch weil man in den letzten Auswärtspartien nur selten überzeugen und wenig Zählbares einfahren konnte. Gmeiner wird wohl wieder in den Kader zurückkehren und das Offensivspiel beleben. Ansonsten steht Coach Summerer das gleiche Personal wie zuletzt zur Verfügung.
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