SV-Tennisabteilung zieht gemischte Jahresbilanz
Sportliches Sorgenkind

Sport
Kulmain
19.02.2016
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Weniger Spartenmitglieder und aktive Tennisspieler bedeuten weniger Spielbetrieb auf der Tennisanlage und weniger Einnahmen in der Abteilungskasse. Die Tennisabteilung ist weiter das Sorgenkind des Sportvereins. Ein durchwachsenes Jahresresümee zog Spartenleiterin Silke Biersack in der Jahreshauptversammlung.

Nur einen Platz saniert


Zu Beginn der Saison 2015 wurden die Tennisplätze mit Hilfe vieler Mitglieder und Nichtmitglieder hergerichtet. Im Zuge der Frühjahrsinstandsetzung einigte man sich darauf, für dieses Jahr nur einen der beiden Tennisplätze zu sanieren, was für den aktuellen Spielbetrieb ausreichend war. Dies hat aber zur Folge, dass das traditionelle Schleiferlturnier am Pfingstmontag gestrichen werden musste. Im Frühjahr soll nun eine Entscheidung getroffen werden, wie die stark sanierungsbedürftigen Tennisplätze wieder in einen optimal bespielbaren Zustand gebracht werden können. Die schlechte Situation ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Plätze zu wenig benutzt werden und vermoosen. Für pflegeleichtere Beläge haben die Verantwortlichen bereits mit Spezialfirmen Kontakt aufgenommen. Allerdings muss sich eine Sanierung in einem für die Abteilung entsprechenden finanziellen Rahmen bewegen.

Kein Team gemeldet


Für die Saison 2016 wurden keine Mannschaften gemeldet. Der Abteilung fehlt es nach wie vor an Mitgliedern und Aktiven.

Judoabteilung gut aufgestelltDer Leiter der Judo-Sparte, Harald König, gab einen Einblick in die Trainingsweisen der Abteilung und erläuterte die Hintergründe der Sportart. Er erläuterte dabei die zwei Grundprinzipien. Das sind das gegenseitige Helfen und Verstehen zum beiderseitigen Wohlergehen und der bestmögliche Einsatz von Körper und Geist. Ziel ist es, diese Prinzipien als Haltung in sich zu tragen und auf der Matte bewusst in jeder Bewegung zum Ausdruck zu bringen.

Die beiden Säulen des Judo sind im traditionellen Sinne meist der Formenlauf und der Übungskampf. Das heutige Judo wird stark von den Wettkampftechniken der letzten Jahre dominiert und wird auch dementsprechend durch Techniktraining geprägt. Im abgelaufenen Jahr wurden die Anfänger mit ihrem Trainingseifer an die Philosophie des Judos und die Grundtechniken herangeführt. Mit ihnen wurden der Bewegungsablauf, die Grundtechniken im Stand und im Boden eingeübt. Bei den Fortgeschrittenen wurden diese Techniken verfeinert. Zum Training gehörten auch weiterführende Übungen und Kombinationen.

Im Dezember legte die Erwachsenengruppe der Trainer Wolfgang Lorenz und Harald König erfolgreich ihre Gürtelprüfung ab. Dabei erreichte Martin Schmid den orange-grünen Gurt, Verena Lang und Rudi Scherm den gelb-orangen Gurt.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind jederzeit zu den Trainingszeiten donnerstags (Kinder 5 bis 8 Jahre: 18 bis 19 Uhr; Jugendliche: 19 bis 20 Uhr; Erwachsene: 20 bis 21.30 Uhr) willkommen. (ak)
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