Andreas Schultes übergibt Finanzen der Jagdgenossen an Klaus Käss
Kassier zieht Schlussstrich

Andreas Schultes (hinten Mitte) übergab nach 35 Jahren die Kasse an Klaus Käss (Zweiter von rechts). Dem Vorstand gehören zudem Josef Popp, Alfred Lautenbacher (vorne von links), Josef Tretter, Martin Wisniewski (Mitte von links) und Josef Braun (Vierter von links) an. Mit im Bild sind Bürgermeister Günter Kopp sowie die Jagdpächter Josef Märkl und Ulrich Wawreczka (hinten von links). Bild: hfz
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Kulmain
06.04.2016
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Boschungsmäher oder Auszahlung? Bei der Verwendung des Pachtschillings herrschte bei den Jagdgenossen überwiegend Einigkeit. Nicht so gerne hörten sie in der Jahreshauptversammlung aber eine Entscheidung, die ebenfalls den Bereich Finanzen betraf.

Oberwappenöst. Andreas Schultes legte ihnen nämlich zum letzten Mal den Kassenbericht vor. Der Schatzmeister schied nach 35 Jahren aus seinem Amt aus. Für seine zuverlässige Arbeit dankte ihm Jagdvorsteher Josef Popp, der weiterhin an der Spitze der Gemeinschaft steht. Sein Stellvertreter ist Alfred Lautenbacher. Um die Kasse kümmert sich nun künftig Klaus Käss. Das Protokoll liegt in den Händen von Schriftführer Martin Wisniewski. Beisitzer sind Josef Tretter und Heribert Krauß, Kassenprüfer Josef Braun und Ludwig Birkner. Die Neuwahlen leitete Bürgermeister Günter Kopp.

Überschuss erwirtschaftet


Der scheidene Kassier Andreas Schultes berichtete von einem Überschuss gegenüber dem Vorjahr. Die Revisoren Josef Braun und Klaus Käss bescheinigten ihm eine einwandfreie Führung der Belege. Bei der Verwendung des Jagdpachtschillings kamen die Mitglieder mehrheitlich überein, Rücklagen zu bilden.

Jagdpächter Ulrich Wawreczka sprach von keinen größeren Vorkommnissen. Die Abschussquote sei annähernd eingehalten worden. 13 Rehe (6 Straßenwild), 3 Wildschweine, 5 Füchse, 1 Steinmarder, 2 Stockenten und 7 Rabenkrähen gehörten zur Strecke. Ein tot auf der Straße liegender Turmfalke wurde entsorgt. Zukünftig sind die beiden neuen Jäger Peter Ellmann und Marco Färber mit im Einsatz. Laut Jagdpächter Josef Märkl können Obstbäume als Hochstämme im Herbst über den Naturschutz kostenlos erworben werden. Voraussetzungen seien Grundstücke mit Kartierung und die Zusage, diese mindestens zehn Jahre zu erhalten.

Nach einer Gedenkminute für verstorbene Mitglieder berichtete Josef Popp von einer Vorstandssitzung, vom Rehessen und von kleineren Wildschäden, die von den Betroffenen selbst getragen wurden. Er dankte Andreas Schultes für die Wartung, den Verleih und das Unterstellen der Gerätschaften. Er bat, Besitzveränderungen zeitnah an die Jagdgenossenschaft zu melden, damit die Flächenbestimmung dem neuesten Stand entspricht. Aus Kostengründen werde auf die Aktualisierung des digitalen Jagdkatasters verzichtet.

Jagdgenossen und -pächter verbinde der Auftrag, das Revier in einem sauberen Zustand zu halten, meinte Bürgermeister Kopp. Wichtig seien Präventivmaßnahmen, um Wildunfälle zu reduzieren oder zu vermeiden. Weiter sollten Feld- und Waldwege gut begeh- und befahrbar sein. Feldkreuze, Denkmäler und Marterln gelte es zu erhalten. Er dankte den Waidmännern für ihre Arbeit und stetige Präsenz vor Ort sowie den Jagdgenossen für ihren Zusammenhalt.
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