Breitband verzögert sich
Bürgermeister Günter Kopp stellt beim Neujahresempfang der Gemeinde Maßnahmen für 2016 vor

Nachdem Bürgermeister Güter Kopp (vorne, Dritter von rechts) mit den Gemeindebürgern den Liedern des Sängerbundes und des Kirchenchores gelauscht hatte, gab er einen Überblick über die geplanten Aktivitäten in den kommenden Monaten. Bild: ak
Vermischtes
Kulmain
11.01.2016
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Eine Vielzahl von Ehrenamtlichen prägt das gesellschaftliche Leben der Gemeinde. Doch auch die Kommune will 2016 weiterhin ihren Beitrag zur Verbesserung der Infrastruktur und Lebensqualität leisten.

"O Heimat, wie schön bist Du" und das Kulmain-Lied sangen der Sängerbund und der Kirchenchor zu Eröffnung des Neujahrsempfangs der Gemeinde. Am Samstagabend wünschten sich rund 120 Bürger und Offizielle im Kultursaal im Haus des Gastes vor allem Gesundheit und Zusammenhalt. Schließlich liegt wieder ein ereignis- und arbeitsreiches Jahr vor ihnen.

Bürgermeister Günter Kopp verzichtete auf ein detailliertes Resümee zu 2015. Sein Hauptaugenmerk lag auf dem Ausblick auf 2016. Er streifte zunächst die großen Baumaßnahmen. Das Dach des Rathauses sei nach Abschluss des Zimmerergewerks gedeckt, der Innenausbau mit Wasser-, Abwasser-, Strom- und Heizungsinstallation schreite weiter voran. Bis zum Jahresende solle die rund 1,7 Millionen Euro teure Maßnahme abgeschlossen sein.

Ein Vierteljahr später


Derzeit wird an der Überplanung des Daddy-Areals in der Dorfmitte nach Gebäudeabbruch gearbeitet. Wegen des Wintereinbruchs kann der vertraglich mit der Telekom festgelegte Fertigstellungstermin Anfang Februar für den Ausbau der Breitbandversorgung nicht gehalten werden. Versorgungsraten zwischen 50 und 30 Megabit pro Sekunde soll es dann zur Jahresmitte geben. Die vier nicht direkt versorgten Orte sollen 2017 über ein Anschlussförderprogramm zum Zuge kommen.

Die Sanierung der 940 Meter langen und 3,5 Meter breiten Gemeindeverbindungsstraße Oberwappenöst-Bahnbrücke an der Straße Unterwappenöst-Zinst fördert der Freistaat mit bis zu 90 Prozent. Die Erneuerung des rund 100 000 Euro teuren neuen Durchlasses des Erlbaches in Lenau muss dagegen voll aus Eigenmitteln des Straßenunterhaltes finanziert werden. Im Verbund der Steinwald-Allianz hat die Kommune mehrere marode Flurbereinigungswege für die Förderung im Programm Kernwegenetz angemeldet, wobei vier davon in der Priorität I eingestuft sind. Das Einverständnis der betroffenen Grundstücksbesitzer zur Straßenverbreiterung liegt vor.

Die Verwaltung kümmert sich aktuell um Angebote für einen neuen Schulbus, der ab September zur Verfügung stehen soll. Der neue 27- bis 30-Sitzer steht Vereinen wieder zur Verfügung. Mit der Gemeinde Immenreuth wird im Verhältnis 60:40 ein rund 60 000 Euro teurer Böschungsmäher angeschafft. Die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED wird derzeit für den Ort Kulmain überplant. Hier rechnet Kopp mit einem Zuschuss von 20 bis 25 Prozent.

Mittel für Haus des Gastes


Ein Ingenieurbüro untersucht derzeit das Kanalnetz Witzlasreuth samt Kläranlage. Zudem soll in den nächsten beiden Jahren ein gefördertes Kanalkataster für die gesamte Gemeinde erstellt werden. Die Kommune bewirbt sich um Fördermittel aus dem neu aufgelegten kommunalen Investitionsprogramm für die energetische Sanierung des Haus des Gastes samt Turnhalle. Darin steht ein 90-prozentiger Zuschuss in Aussicht. Weitere Investitionen sollen über die Städtebauförderung abgewickelt werden. Bei der Kinder- und der Seniorenbetreuung sieht der Redner die Kommune gut aufgestellt.

Abschließend dankte Kopp allen Ehrenamtlichen, die sich für die Bürger einsetzen. Auch lobte er die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat. Zweiter Bürgermeister Albert Sollfrank hob die Tatkraft des Rathauschefs hervor. Für diesen seien die vielen Überstunden ohne Vergütung selbstverständlich, meinte er mit einen Seitenhieb auf den früheren Immenreuther Bürgermeister.
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