Ein Schwer- und ein Leichtverletzter am Zinster Berg
Im Schneetreiben auf die Gegenfahrbahn

Vermischtes
Kulmain
05.02.2016
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Schnee verwandelte die Straßen am Donnerstag zeitweise in Rutschbahnen. Dieser Gefahr war sich ein Skoda-Fahrer offenbar nicht bewusst. Bei dichtem Schneetreiben war der 31-Jährige gegen 16.40 Uhr auf der Staatsstraße 2177 von Kulmain in Richtung Neusorg unterwegs. Laut Zeugenangaben geriet er am Zinster Berg auf Höhe des Asphaltmischwerks mit seinem Wagen unvermittelt auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er frontal mit dem Audi eines 27-Jährigen, ebenfalls aus dem Raum Kemnath, zusammen.

Die Wucht des Zusammenpralls schleuderte den Skoda herum. Der Wagen kam im rechten Straßengraben zum Stehen. Der Audi rutschte einige Meter über eine Böschung und blieb an einem Baum hängen.

Der Unfallverursacher zog sich schwerere Verletzungen zu, die im Klinikum in Bayreuth behandelt werden. Der andere Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Er kam vorsorglich ins Krankenhaus. Die Männer waren alleine unterwegs. An den Autos entstand Totalschaden in Höhe von 20 000 Euro. Die genaue Unfallursache soll ein Gutachter klären.

Neben dem Helfer vor Ort aus Immenreuth sowie drei Rettungswagen und dem Notarzt aus Kemnath waren die Feuerwehren aus Kemnath, Kötzersdorf, Kulmain, Zinst, Immenreuth und Punreuth vor Ort. Sie regelten den Verkehr und leisteten technische Hilfe. Den Einsatz der rund 40 Aktiven leitete Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther. Die Straße war bis etwa 18 Uhr gesperrt.
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