Erneuerung der Wasserleitung in der Hauptstraße
Vollsperrung 14 Tage kürzer

Breits fertiggestellt hat die Baufirma den Abschnitt zwischen der Oberbrucker und Kemnather Straße. Dort kann der Verkehr wieder ungehindert fließen. Eine komplette Ortsdurchfahrt ist aber noch nicht möglich. Bild: ak
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Kulmain
16.08.2016
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Die Schieberkreuze zwischen Kemnather und Oberbrucker Straße sind gesetzt, die neue ist Wasserhauptleitung in Betrieb. Die Tiefbauarbeiten zur Erneuerung der Wasserhauptleitung im Ortszentrum laufen auf Hochtouren.

Sowohl die Geschäftsleute als auch die Anlieger im Baubereich brauchen noch etwas Geduld; das Ende der Sperrung der Ortsdurchfahrt ist aber absehbar.

Teilweise wieder befahrbar


Seit Anfang Juni laufen die Bauarbeiten zur Erneuerung der Trinkwasserhauptleitung durch den Ort. Die Firma Roth aus Wunsiedel hat den ersten Bauabschnitt zwischen den beiden Ortsstraßen fertiggestellt. Dieser ist asphaltiert und kann von Süden her wieder voll befahren werden. Die Metzgereien Thiem und Wiesend samt Gasthof und Hotel sowie die Holzofenbäckerei Schmid sind also ungehindert erreichbar. Entgegen der Bauzeitplanung wird die für 30. September geplante Freigabe der Ortsdurchfahrt der Staatsstraße 2665 wahrscheinlich auf den 15. September vorgezogen.

Aufgrund der sich häufenden Wasserrohrbrüche an der rund 65 Jahre alten Graugussleitung musste die Gemeinde handeln. Allein in den vergangenen zwei Jahren war die Leitung achtmal geflickt worden. Nach Planung und Kostenermittlung durch das Büro Zwick-Ingenieure aus Weiden wurde die Maßnahme für rund 315 000 Euro an die Firma Roth vergeben. Gebaut wird eine neue PE-Hauptwasserleitung zwischen dem Elektrogeschäft Schmid und dem alten Feuerwehrgerätehaus.

Um parallel die alte Wasserleitung weiter betreiben zu können, musste eine neue Trasse innerhalb der Ortsdurchfahrt in einer Tiefe von rund 1,70 Meter gewählt werden. Diese verläuft nach Kreuzen der Abwasserleitung auf Höhe des Anwesens Hauptstraße 1 und 3 auf der westlichen Straßenseite der Ortsdurchfahrt. Im Bereich der Anwesen Urhof wurde die bisher von sechs Anwesen genutzte gemeinsame Hausanschlussleitung durch einen Hauptleitungsstich mit Unterflurhydrant ersetzt. Die Knotenpunkte im Bereich der Ortsstraßen An der Wasserkante, Burgweg, Oberbrucker Straße erhielten neue Schieberanbindungen. Die 1983/1984 erneuerten PE-Hausanschlüsse konnten damit auf kurzem Weg mittels neuer Hausanschlussschieber umgebunden werden.

Kaum Unterbrechungen


Mit dieser Bauweise ist gewährleistet, dass fast während der gesamten Bauzeit die Wasserversorgung für alle anliegenden Wohnhäuser und Betriebe ohne große Unterbrechungen möglich ist. Über kurzfristige Absperrungen wurden und werden die Anlieger an insgesamt 550 Meter langen Baustrecke rechtzeitig informiert.

Gleichzeitig wurde das Leerrohr für die Breitbandversorgung im Gehweg verbaut. Den Bürgersteig auf der gesamten Leitungsbaustrecke hat die Gemeinde bereits neu pflastern lassen. Restarbeiten zur Wiederherstellung des restlichen Gehwegbereiches müssen durch die von der Telekom beauftragten Baufirma Klim aus Regensburg noch erledigt werden.

In den nächsten vier Wochen wird die restliche Leitungstrasse zwischen der Oberbrucker Straße und der Immenreuther Straße erneuert.
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