Gemeinde lässt in Kulmain neue Wasserleitung verlegen
Straße drei Monate lang offen

An der Kreuzung von Haupt-, Kemnather und Marktredwitzer Straße begann die Firma Roth mit der Erneuerung der Wasserleitung. Nach Möglichkeit sollen die Arbeiten vor dem 30. September abgeschlossen sein. Bild: ak
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Kulmain
18.06.2016
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Die Tiefbauarbeiten zur Erneuerung der Wasserhauptleitung im Ortszentrum laufen, das erste Schieberkreuz ist gesetzt. Sowohl die Geschäftsleute als auch die Anlieger brauchen aber noch Geduld und Verständnis für die unaufschiebbare Maßnahme.

Am Montag hat die Firma Roth aus Wunsiedel mit den Arbeiten begonnen. Entsprechend der vom Landratsamt als Straßenverkehrsbehörde erlassenen Anordnung wurde die Hauptstraße ab der Einmündung in die Marktredwitzer und Kemnather Straße bis zur Einmündung der Immenreuther Straße für den Gesamtverkehr gesperrt. Anlieger, Gemeinde und Verkehrsteilnehmer hoffen, dass die bis zum 30. September geltende Vollsperrung der Ortsdurchfahrt der Staatsstraße 2665 schon vorher aufgehoben werden kann.

Aufgrund der in den vergangenen Jahren gehäuft aufgetretenen Rohrbrüche an der rund 65 Jahre alten Graugussleitung war die Kommune zum Handeln gezwungen. Allein in den zurückliegenden beiden Jahren war die Leitung achtmal geflickt worden. Nach Planung und Kostenermittlung durch das Büro Zwick Ingenieure aus Weiden wurde die Maßnahme ausgeschrieben und mit rund 315 000 Euro Baukosten an die Firma Roth vergeben.

Diese verlegt eine neue PE-Hauptwasserleitung zwischen dem Elektrogeschäft Schmid und dem alten Feuerwehrgerätehaus. Auch wegen der großen Verkehrsbelastung fiel die Wahl auf ein besonders stabiles Rohr mit zusätzlicher Schutzeigenschaft. Um parallel die alte Wasserleitung weiter betreiben zu können, musste eine neue Trasse in einer Tiefe von rund 1,70 Meter gewählt werden. Diese verläuft nach Kreuzen der Abwasserleitung auf Höhe der Anwesen Hauptstraße 1 und 3 auf der westlichen Straßenseite. Im Bereich der Anwesen Urhof wird die bisher von drei Anliegern genutzte gemeinsame Hausanschlussleitung durch einen Hauptleitungsstich mit Unterflurhydrant ersetzt.

Die Knotenpunkte im Bereich der Ortsstraßen An der Wasserkante, Burgweg, Oberbrucker Straße, Pfarrgasse und Immenreuther Straße erhalten neue Schieberanbindungen. Die vom Freistaat 1983/1984 erneuerten PE-Hausanschlüsse können damit auf kurzem Weg mittels neuer Schieber umgebunden werden. Dies gewährleistet fast während der gesamten Bauzeit die Wasserversorgung für alle anliegenden Wohnhäuser und Betriebe. Über kurzfristige Absperrungen werden die Anlieger des insgesamt 550 Meter langen Abschnitts rechtzeitig informiert.

Vor Baubeginn erledigte ein Sachverständigenbüro die Beweissicherung für die anliegenden Gebäude, um Vorschäden zu dokumentieren. Gerade noch rechtzeitig vorher konnte das Leerrohr für die Breitbandversorgung im Gehweg verbaut werden, um Behinderungen durch zwei Baustellen und -firmen zu verhindern. Nach Abschluss der Wasserleitungsarbeiten lässt die Gemeinde auf dem Gehweg bis auf Höhe des ehemaligen Raiffeisengebäudes ein neues Betonverbundpflaster verlegen. Für in den nächsten Wochen vorgesehene Wiederherstellung des restlichen Gehwegbereiches bis zur Immenreuther Straße ist die von der Telekom beauftragte Baufirma Klim aus Regensburg zuständig.
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