Heirat die Feuertaufe für Pfarrer
Margaretha Söllner feiert 80. Geburtstag

Zum 80. von Margaretha Söllner (vorne Mitte mit Ehemann Josef und Urenkel Finn) war die ganze Familie gekommen. Den "Runden" feierte sie zusammen mit (vorne von links) den Söhnen Karl-Heinz und Josef junior, den Verwandten sowie Bürgermeister Günter Kopp (rechts). Bild: hfz
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Kulmain
31.03.2016
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Witzlasreuth. Die Arbeit prägte das Leben von Margaretha Söllner. Ihr bescherte der tägliche Weg zum Arbeitsplatz auch ihr Lebensglück: Bei den Zugfahrten von Neusorg nach Marktredwitz lernte sie ihren Mann Josef Söllner kennen. Mit ihm und der Familie feierte die Witzlasreutherin am Ostersonntag 80. Geburtstag.

Die Jubilarin kam in Schwarzenreuth zur Welt. Dort wuchs sie mit acht Geschwistern im elterlichen Anwesen auf. Nach der Schulzeit führte der berufliche Weg fünf Jahre zur Porzellanfabrik Winterling in Marktleuthen, anschließend neun Jahre nach Waldershof in die Firma Haviland. Dort war sie jeweils als Produktionsmitarbeiterin angestellt. Später widmete sie sich der Familie und dem Haushalt. Zudem leistete sie 22 Jahre Heimarbeit für die örtliche Schuhfabrik.

1960 schlossen Margaretha und Josef Söllner den Bund der Ehe in der Pfarrkirche Kulmain. Beide waren das erstes Paar, das Neupriester Alois Albersdörfer kurz nach seiner Primiz in der Heimatgemeinde traute. Aus der Ehe gingen die Söhne Karl-Heinz und Josef junior sowie drei Enkel und drei Urenkel hervor. Als Wohnhaus diente das Elternhaus des Ehemannes, dass 1979 erweitert wurde. Mittlerweile hat Sohn Josef das Anwesen übernommen, im Jahr 2003 das alte Haus weggerissen und ein neues errichtet.

Garteln und Basteln


Die 80-Jährige erfreut sich guter Gesundheit, unterstützt gerne die Familie und kümmert sich fürsorglich um die Enkel und Urenkel, wenn Hilfe von Nöten ist. Unter anderem über den "Neuen Tag" verfolgt sie das Zeitgeschehen. Große Freude bereitet ihr der Garten, in dem sie auch Erdfrüchte anbaut. Mit ihrem Mann führt sie eine harmonische Ehe, und beider Wunsch ist es, noch viele gemeinsame Jahre verbringen zu können.

Aber auch das Stricken, Häkeln und Basteln nimmt bei der Jubilarin einen großen Stellenwert ein. Als Mitglied hält sie den örtlichen Heimatverein und dem Katholischen Frauenbund seit vielen Jahren die Treue. Der Glaube ist für sie wichtig. Die treue Kirchgängerin und überzeugte Katholikin schöpft hieraus die Kraft und Grundlage für ihre Lebenseinstellung.

Viele Freunde, Verwandte, Bekannte und Vereinsvertreter waren gekommen, um ihrer Margaretha die besten Glückwünsche zu überbringen. Für die Gemeinde wünschte Bürgermeister Günter Kopp für die Zukunft alles Gute, Gesundheit sowie viele Lebensjahre mit ihrem Ehemann. Dazu gab es ein kleines Geburtstagsgeschenk.
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