Im Herbst 2017 wieder daheim

Vermischtes
Kulmain
05.11.2016
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Es geht zwar voran, ein exakter Termin für den Umzug in das alte Rathausgebäude steht aber noch nicht fest. Bis auf Weiteres bleibt die Kulmainer Gemeindeverwaltung, die seit Oktober 2011 im Obergeschoss des Schulgebäudes untergebracht ist, dort. Und die Mitarbeiter müssen sich noch ein wenig gedulden.

Die Mitglieder des Bauausschusses verschafften sich beim Rundgang durch das "Alte Schloss" einen Überblick über den Stand der Sanierungsarbeiten. Bürgermeister Günter Kopp hatte dazu einige Informationen zu den laufenden Arbeiten parat.

Derzeit sind die Arbeiter mit den Außenputzarbeiten, die noch vor Eintritt des Winters abgeschlossen werden sollen, beschäftigt. Die Putzrisse wurden geöffnet, stabilisiert und geschlossen. Auf die gesamte Fassade spachtelten die Männer ein Gittergewebe auf, um Schäden künftig zu vermeiden. Der Heizraum ist samt Sanierung der Ostmauer (Kirchenseite) für die Aufnahme der Heiztechnik fertig. Im Untergeschoss hat der Bauhof den alten Standesamtsraum bis zur Gewölbedecke und den Grundmauern von Schutt und Auffüllmaterial befreit und stabilisiert. Die beiden zugemauerten, aber im Originalzustand erhaltenen Kastenfenster sind freigelegt und bringen künftig mehr Licht in den neuen Kassenraum. In Kürze wird dort im Zwischenraum von Gewölbe und Fußboden mit Dämm-und Schüttmaterial aufgefüllt und der Boden bewehrt sowie betoniert.

Im darunter liegenden Keller wirkt sich die Trockenlegung der Ostmauer laut Kopp positiv aus. Eine zusätzliche Durchlüftung sorgt künftig für bessere Austrocknung. Das immer noch anfallende Sickerwasser wird in einer offenen Rinne wie früher Richtung Straße abgeleitet. Das Treppenhaus in der Gebäudemitte legten Arbeiter frei und betonierten die Treppe neu. Die aus Bruchsandsteinen bestehende Grundmauer ist freigelegt, ausgetrocknet und bereits ein Sichtfang. Im Obergeschoss wurde der Boden betoniert und die Elektro- und Computerinstallation bereits erledigt. In Kürze werden die Balkendecken verschalt und verputzt. Im zweiten Obergeschoss müssen noch Böden und Trockenwände für die weiteren Arbeitsräume und Registratur eingezogen werden. Kopp ist zuversichtlich, dass der generalsanierte Sitz der Gemeindeverwaltung bis Herbst 2017 bezogen werden kann.

Die Straßenbeleuchtung Zinst war bereits Thema der Bauausschusssitzung im Juli. Gemeinderat und Anlieger Florian Bayer informierten vor Ort über die schlechten Lichtverhältnisse der Ortsstraße im Bereich zwischen der Kreisstraße TIR 28 bis zum Anwesen Walter. Die Gremiumsmitglieder wünschten sich, dass Elektrofachmann Joachim Reger Verbesserungsvorschläge mache. Zudem sollen beim Bayernwerk Kabellage und Kosten für eine Erweiterung erfragt werden.

Der Bauausschuss besichtigte zudem den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße zwischen dem Bahnhäuschen und dem Ortsausgang von Oberwappenöst. Im Bereich des Anwesens Braun wurde die Straßendecke zwecks Neuverlegen der WV-Leitung ausgebaut. Die Ausschussmitglieder stellten fest, dass die Restfläche bis zu den Einfahrten Steinbruckner-Birkner mit Rissen und Verdrückungen übersät ist. Deshalb muss die Asphaltdecke erneuert werden. Die Kosten sind nach dem Verursacherprinzip auf Wasserversorgung und Straßenunterhalt aufzuteilen.
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