Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Kulmain
König dankt ab

Georg Redl junior (sitzend rechts) übernahm von Michael König (stehend, Dritter von rechts) das Amt des Vorsitzenden. Zum Vorstand gehören außerdem Jörg Müller, Tobias Kellner (sitzend von links), Thomas Zaus, Udo Gebhardt, Georg Redl senior, Otto Schroll, Daniel Stich, Thomas Karger, Matthias Brunner, Tobias Müller, Daniel Schraml (stehend von links) sowie Hubert Wörl. Wahlleiter war Bürgermeister Günter Kopp (Zweiter von rechts). Bild: ak
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Kulmain
10.03.2016
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Die Neuwahlen verliefen wie die Einsätze - ohne größere Probleme. Nach zwölf Jahren Amtszeit übergab Michael König das Amt des Vorsitzenden der Feuerwehr Kulmain an Georg Redl Junior. Und es war nicht die einzige Veränderung.

So löste Tobias Kellner in der Jahreshauptversammlung Thomas Wörl als Stellvertreter ab. Neuer Kassier ist Tobias Müller (für Georg Redl Senior), Schriftführer ist Jörg Müller und Kassenprüfer sind Udo Gebhardt und Daniel Stich. Als Beisitzer ergänzen Hubert Wörl, Georg Redl Senior, Thomas Zaus, Matthias Brunner, Michael König, Otto Schroll und Daniel Schraml den Vorstand. Fahrzeugwart ist weiterhin Thomas Karger. Die Wahlen leiteten Bürgermeister Günter Kopp, Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther und Ralf Reithmeier.

Nach einer Gedenkminute für verstorbene Kameraden gab Michael König den Mitgliederstand mit 98 an. Er erinnerte an das von der Jugendfeuerwehr organisierte Maibaumfest, Pfingstfest mit Fahrzeugsegnung, einen Busausflug nach Pilsen, Besuch bei der Partnerwehr Purbach und Spalierstehen bei einer Hochzeit. Ein Erfolg war das im Oktober von Georg Redl Junior vorbereitete Weinfest in der Fahrzeughalle. Bei einem Treffen besprachen die Vorsitzenden der vier Gemeindewehren die Aktivitäten und Anschaffungen. Abschließend dankte der scheidende Chef den Vorstandskollegen sowie Kommandant Ernst Braunreuther für die Kameradschaft und für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.

24 Jahre lang Kassier


Kassier Georg Redl berichtete von einem kleinen Minus der ansonsten liquiden Vereinskasse. Er stellte sich nach 24 Jahren nicht mehr zur Wahl. Revisor Udo Gebhardt lobte die saubere Buchführung.

15 Aktive zählt die Gruppe der Atemschutzträger nach dem Bericht von Atemschutzwart Daniel Scharf. Bei drei Mitgliedern ist die G26-Prüfung abgelaufen. Mit Marcel Braunreuther sowie Marco Bayerl, Dominik Fröhler, Marcus Hör und Roland Krauß von der Feuerwehr Oberwappenöst stießen fünf neue Kräfte zur Gruppe. Sie werden bald den Atemschutzkurs besuchen. Die Atemschutzstrecke absolvierte die Truppe viermal.

Intern fanden neben der jährlichen Pflichtunterweisung vier Atemschutzübungen und zwei Einweisungstermine in die neu angeschafften Totmannschalter sowie des Halligan-Tools (spezielle Brechstange) statt. Er dankte der Gemeinde für die Anschaffung, die die Sicherheit des Atemschutztrupps im Innenangriff deutlich erhöhe. Übungsfleißigste waren Thomas Braunreuther und Matthias Brunner.

Drei Einsätze verbuchte die Gruppe, wobei auch ein in eine Güllegrube gefallenes Schwein lebend gerettet werden konnte. Zudem war sie beim Brand einer Fertigungshalle in Immenreuth und beim Brand eines Fahrzeuges in einer Garage eingesetzt. In diesem Jahr wurde die jährliche Pflichtunterweisung bereits abgehalten. Die Atemschutzstrecke wird dreimal besucht. Auch weitere Atemschutzübungen stehen im Programm.

Geräten geht Puste ausAtemschutzwart Daniel Scharf teilte mit, dass für die vorhandenen Atemschutzgeräte mit Baujahren zwischen 1994 und 2002 die Ersatzteilversorgung in diesem Jahr ausläuft. Die Sechsjahresprüfung sei aber noch einmal möglich. Derzeit stehen nur sechs Geräte für den Einsatz zur Verfügung. Sie müssten für 4000 Euro überarbeitet werden. Für Scharf ist eine Neubeschaffung erforderlich, die rund 23 000 Euro kosten würde. (ak)
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