Jodler und ein „Halleluja“
Konzert der Max-Reger-Sänger mit sechs Chören

441 Pullenreuth/Lochau zusammen mit Chorgemeinschaft Immenreuth/Kemnath unter Leitung von Gruppenchorleiter Alexander Hecht mit "Stille Nacht". Bilder: ak (2)
Vermischtes
Kulmain
05.01.2016
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Schöne Töne in der Pfarrkirche: Mit sechs Chören feierte die Sängergruppe Max Reger ein weihnachtliches Gesangsfest beim Chorkonzert im neuen Jahr.

Am frühen Sonntagabend war der sehr gut besuchte Kirchenraum erfüllt vom Klang der sechs Männerchöre und der Stimme von Sängerin Iris Meier. Organist Matthias Stiegler ergänzte das Weihnachtskonzert mit Orgelspiel.

Weihnachten bis 2. Februar


Ortspfarrer Markus Bruckner erinnerte daran, dass die Weihnachtszeit bis zum 2. Februar, Mariä Lichtmess, reicht. "Gemeinsamer Gesang und Glaube sollen uns hinführen zur Krippe des Herrn. Ein Vergelt's Gott für eure Mühe", dankte der Pfarrer der Sangesrunde. Sigmar Bräutigam, Vorsitzender der Sängergruppe Max Reger, hieß die Chöre und Konzertbesucher willkommen. Weihnachtlichem Chor- und Sologesang mit christlich geprägtem europäischem Liedgut erfüllte dann die Kirche Mariä Himmelfahrt.

Mit der feierlichen Orgeleröffnung "Festalday" von Elisabeth Holl leitete Matthias Stiegler den Auftritt der von Alexander Hecht geleiteten Chorgemeinschaft Pullenreuth/Lochau ein. Mit "Weihnachten im Waldkirchlein" von Jean Pauli spannte der Chor die Brücke zum ersten Soli der Sopranistin Iris Meier. Sie begleitete die Chöre mit Gesang und Moderation durch das rund 75-minütige Programm. Mit ihrer Chorleiterin Andrea Krauß erinnerten die Sänger des Kulmainer Sängerbundes bei "Weihnachten zu Haus" an schwere Kriegszeiten und deren filmische Aufarbeitung. Die auf Deutsch gesungenen Titel "Little Drummerboy" ("Kleiner Trommelmann") und "Joy to the world" ("Freu Dich Welt") von Georg Friedrich Händel waren die nächsten drei Höhepunkte des heimischen Männergesangsvereins. Es folgte das von Matthias Stiegler gespielte Orgelstück "Noel" von Dietrich Lohff.

30 Sänger bei "Stille Nacht"


Mit dem Stück "Hört der Engel Lied von fern" setzte der Männergesangverein Wirbenz unter der Leitung von Iris Meier den Wirbel christlichen Liedgutes fort. Mit dem Adventsjodler "Licht in der Nacht" und dem aus dem Südtiroler Brixental stammenden "Es wird scho glei dumpa" erklangen Mundartklänge im Kirchenrund. Die Solistin setzte sich für ihr "Halleluja" selbst an die Orgel. Die Chorgemeinschaft des Sängerbundes Immenreuth und die Liedertafel Kemnath sangen die altrussische Volksweise "Herr gib Frieden". Dies leiteten die fast 30 Sänger unter der Leitung von Stefanie Übelmesser und Heinrich Thurn mit dem "Ruf der Heiligen Nacht" melodiös weiter. Mit "Oh Herr gib Frieden" und dem von Organist Matthias Stiegler vorgetragenen Stück "Vom Himmel hoch" von Adolf Fischer schlossen sich die Einzelvorstellungen der Chöre.

Gemeinsam beendete die Chorgemeinschaft das Konzert mit "Stille Nacht". Gruppenchorleiter Alexander Hecht bedankte sich bei allen Mitwirkenden für ihre Gesangsleistungen. Die Besucher gaben den Akteuren anhaltenden Applaus.
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