Johann Spörrer spricht über den Armesberg
Berg mit Geschichte

Ganz in seinem Element war Johann Spörrer beim Bildvortrag über den Armesberg. Bild: jzk
Vermischtes
Kulmain
18.10.2016
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"Beim Mai-Gottesdienst kam mir die Idee", verriet Johann Spörrer seinen Gästen. Im Mesnerhaus stellte er Bilder und die Geschichte des Armesberg vor. Mit Rainer Sollfrank hatte er die Bilder ausgesucht, sogar einen Film hat er über den "Armes" gedreht. Mit seinen 731 Metern ist der höchste Vulkanberg der Nordoberpfalz von weitem sichtbar. Spörrer erklärte die Bilder. Für Musik sorgte der Kirchenchor Kulmain mit dem "Armesberglied" und das Neualbenreuther Zwio mit Auszügen der "Steinwaldmesse" von Wolfgang Kraus.

"Die Dreifaltigkeitskirche auf dem Armesberg wurde 1678 erbaut", erzählte Spörrer. Als sie 1819 wegen eines Blitzschlags abbrannte, entstand am Osthang eine Holzkapelle, die Michaelskirche. 1877 stiftete ein Bauunternehmer Krautschneider aus Südtirol den Treppenaufgang mit den Kreuzwegstationen zum Dank, weil sein Sohn einen Unfall überlebt hatte. 1687 entstand das Mesnerhaus, das heute der Pfarrei Kulmain gehört und an die Wirtsleute Birgit und Gerhard Schultes verpachtet ist.

Seit über 300 Jahren pilgern Fußwallfahrer auf den Armesberg. "Der heiligsten Dreifaltigkeit sei Lob und Ehr zu jeder Stund" steht auf der großen Kirchenglocke. Ein Kameraschwenk von der Aussichtsplattform auf dem Berg kam besonders gut bei den Besuchern an. Besonders eindrucksvoll war auch eine Luftaufnahme, die den Armesberg ins Zentrum rückte. Bei einem Streifzug durch die Jahreszeiten ging Johann Spörrer auch Flora und Fauna ein. Andreas Schultes stellte den Verein "Freunde des Armesbergs" vor.

Die Zuschauer dankten dem Pullenreuther Heimatdichter. Während sie sich Kirchweihschmankerl schmecken ließen, spielte Josef Zaglmann auf seinem Akkordeon.
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