Kinder bei der Freiwilligen Feuerwehr Kulmain
Lebensretter für einen Tag

Beim Ferienprogramm der Feuerwehr Kulmain bestaunten die Kinder das Feuerwehrauto nicht nur von außen, sondern auch von innen. Die Kameraden nahmen sie auf eine Rundfahrt mit. Bild: ak
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Kulmain
27.08.2016
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Die Feuerwehr Kulmain öffnete für 13 Kinder die Tore des Gerätehauses. Bei einem Ferienangebot lernten die Mädchen und Buben Ausrüstung und Arbeit der Brandschützer kennen.

Das Team um Vorsitzenden Georg Redl junior setzte sich aus den verschiedenen Fachabteilungen der Kulmainer Wehr zusammen. Kommandant Ernst Braunreuther, zweiter Vorsitzender Tobias Kellner und Jugendwart Peter Scherm, Marie Zaus von der Jugendfeuerwehr, Patrick Zaus und Christian Raß sowie Sandra Kreuzer als Betreuerin brachten den Kindern Wissenswertes rund um den Brandschutz bei.

Furcht nehmen


Die Wehr führte die Kinder zunächst in die Fahrzeughalle des Gerätehauses, wo die Ausrüstung wie Schutzanzüge, Stiefel und der Helm gezeigt wurden. Im Anschluss folgte die Besichtigung der Atemschutzwerkstatt, in der Scherm sich vollständig mit Atemschutz ausrüstete. Er zeigte den Kindern, wie viele Utensilien nötig sind, um Menschen aus einem brennenden Haus retten zu können. Gleichzeitig wollte er ihnen die Angst vor vermummten Brandschützern nehmen. In einem Notfall sollen sie nicht vor ihnen weglaufen.

Nach einem Rundgang durch das Gerätehaus folgte für die technikbegeisterten Kinder der interessanteste Punkt des Nachmittags: Die Fahrzeuge. Die Ehrenamtlichen führten Gegenstände wie Pumpen, Drucklüfter, Stromerzeuger, Wasserwerfer, Lichtmast sowie die Wasserwand vor. Nachdem der Tank des Löschgruppenfahrzeugs leer war, gab es Applaus für die Kameraden.

Natürlich war auch Mitmachen angesagt. Mit der Kübelspritze peilte der Nachwuchs mit einem Wasserstrahl das Zielhäuschen an, oder konnte das Schlauchauswerfen üben. Die Kinder erhielten außerdem Einblick in die Arbeit einer Löschgruppe. Sie erfuhren, wie eine Schlauchstrecke aufgebaut wird, wie eine Löschwasserpumpe funktioniert und was man können muss, um ein Leistungsabzeichen zu bekommen.

Heulende Sirene


Im Anschluss an die Vorführungen war es dann endlich soweit: Die Kinder bestiegen die Feuerwehrfahrzeuge und die Rundfahrt konnte losgehen. Die Augen leuchteten, als hin und wieder das Martinshorn ertönte - und so manches Kind fühlte sich als echter Feuerwehrmann.

Abgerundet wurde der Nachmittag mit einem gemeinsamen Grillen von Steaks und Bratwürsten am Gerätehaus, zu dem die Eltern dann beim Abholen ihrer Sprösslinge hinzukamen. So mancher wollte gar nicht gehen - aber die Zusage der Wehr, es nächstes Jahr wieder zu machen, erfüllte sie mit Freude.
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