Kreisversammlung der Rassegeflügelzüchter
Neue Zahlen für Ehrung

Neue Regularien und anstehende Termine besprachen die Kleintierzüchter bei ihrer Arbeitssitzung in Kulmain. Bild: ak
Vermischtes
Kulmain
13.10.2016
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Für die Jahreshauptversammlung der Rassegeflügelzüchter im Bezirks bleibt Waidhaus Gastgeber. Der Antrag des Kreisverbandes Amberg auf Verlegung sei abgelehnt worden. Dass teilte Kreisvorsitzender Thomas Gühl den rund 35 Mitgliedern der Kleintierzuchtvereine im Kreis Tirschenreuth in einer Arbeitssitzung mit.

Zudem verwies er auf die erfolgte Satzungsänderung für Ehrungen. Die Goldene Bundesnadel gebe es für 35 Jahre Mitgliedschaft oder für 25 Jahre als Vorsitzender oder Jugendleiter, in Silber für 15 Jahre in verantwortlicher Vereinsposition oder 25 Jahre Mitgliedschaft. Auch bat Gühl, ihm die Jahres- und Jugendmeldungen in schriftlicher Form oder per Internet bis Weihnachten zu melden. Diese müssten spätestens zum 6. Januar versandt werden. Für die Vergabe der Ehrenverbandsprämien gilt ein Schlüssel von 27,47 Punkten.

Laut Bezirksvorsitzendem Willibald Rohauer dürfen Lokalschauen nur mit vorausgegangener Terminvoranmeldung abgehalten. Sofern eine terminierte Schau abgesagt werden muss, sind die Verbandsehrenpreise zurückzugeben.

Tierschutzbeauftragter Josef Hanauer verdeutlichte, dass bei den Zuchtwartetagungen interne Neuerungen besprochen werden. Daher sei die Teilnahme der Ortsvereine wichtig. Er forderte eine landeseinheitliche Vorgehensweise durch die Veterinärämter der Landkreise.

Nach dem Protokoll von Schriftführer Wolfgang Gründl ging der Zuchtwart für Geflügel, Helmut Dostler, auf die 24. Kreis- und Kreisjugend- sowie 67. Bezirksschau in Plößberg am 10. und 11. Dezember sowie überregionale Termine ein. Wie Gühl ergänzte, gibt es in Plößberg die doppelte Anzahl an Preisen zu vergeben. Neu ist, dass auch Japanische Legewachteln bewertet werden.

Für die Landesschau für Geflügel am 29. und 30. Oktober in Straubing liegen fünf Anmeldungen vor. Die Bundesschau läuft vom 2. bis 4. Dezember in Leipzig. Gühl wies besonders darauf hin, dass Impfzeugnisse vorzulegen und vier Impfungen gegen die New-Castle-Krankheit im Bestand Pflicht sind.

Als Taubenzuchtwart berichtete er, dass für die Landesschau 8301 Tiere, davon 3873 Tauben gemeldet sind. Für die nationale Landesschau in Erfurt sind es 22 500 Tiere. Die Aussteller stoßen bei der Bewertung an ihre Grenzen. Er riet den Taubenzüchtern dringend, die Taubentränken pro Tag mindestens einmal zu säubern und nachzufüllen, um die Verkeimung durch Futter oder Schmutzeintrag zu verhindern. Zudem sollten die Tränken erhöht, besser auf Gitterrosten stehen. Sofern Zusatzstoffe beigegeben werden, sollten diese nicht sporadisch, sondern regelmäßig verabreicht werden.

Bürgermeister Günter Kopp betonte in seinem Grußwort, dass die Kleintierzüchter eine große Verantwortung für das Tierwohl tragen. Er lobte den Ortsverein um Vorsitzenden Helmut Kopp für das Vereinsheim und die gute Zusammenarbeit mit der Kommune.
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