Kulmainer Brandschützer üben Rettung unter Atemschutz
Schwer bepackt in Keller

Der Angriffstrupp bereitet sich auf den Innenangriff ins Kellergeschoss vor. Die Schläuche liegen bereit. Pressefotograf Jürgen Masching (rechts) hält dies mit Bildern fest.
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Kulmain
26.07.2016
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(mde) Es brennt, die Feuerwehrler kommen g'rennt: Ehrenamtliche Einsatzkräfte begeben sich oft in Gefahr und opfern Freizeit für die Sicherheit der Bürger. Besonders Einsätze unter schwerem Atemschutz sind für die Floriansjünger sowohl physisch als auch psychisch belastend. Daher trainierten die Kulmainer Aktiven das Vorgehen bei einem Kellerbrand.

Eine vermisste Person musste aufgesucht und aus dem Kellergeschoss des Gerätehauses gerettet werden. Ein Kraftakt, denn die Atemschutzgeräteträger führen neben ihrer Schutzausrüstung und dem Atemschutzgerät eine Schlauchleitung, gefüllt mit Wasser, eine Wärmebildkamera, Äxte, Leinen und eine Trage mit.

Die Übung leitete zweiter Kommandant und Atemschutzgerätewart Daniel Scharf. Ständig sprachen sich die "Maskenträger" mit ihrem Gruppenführer ab und gaben ihm in kurzen Funksprüchen ein Bild der Lage.

Georg Redl übernahm neben seiner Aufgabe als Maschinist die Atemschutzüberwachung, bei der die Geräteträgerzeit erfasst wird. Die Jugendfeuerwehr kümmerte sich mit den Aktiven um die Löschwasserversorgung sowie Belüftung des Gebäudes mit einem Turboventilator. Sie übernahmen auch die "Versorgung des Patienten" nach der Rettung aus dem verrauchten Bereich.

NT-Berichterstatter Jürgen Masching begleitete die Übung für ein Fotoshooting der Wehr. Nachdem die Fahrzeuge wieder für den Ernstfall aufgerüstet waren, beendete eine Nachbesprechung die Übung.
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