Kulmainer Feuerwehr legt Leistungsprüfung im Löscheinsatz ab
„Befehl ausgeführt!“

Der Wassertrupp auf dem Weg zum Gruppenführer.
Vermischtes
Kulmain
06.09.2016
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Wenn's brennt, kommen's g'rennt: Freiwillig begeben sich Mitglieder der Feuerwehr für Mitmenschen selbst in Gefahr. Da muss nicht nur die Ausrüstung auf dem neuesten Stand sein, sondern auch die Mannschaft.

Dazu legten zwei Feuerwehrfrauen und sieben -männer das Leistungsabzeichen "Die Gruppe im Löscheinsatz" ab. Auf dem Gelände des Gemeindebauhofs Kulmain zeigten sie, was sie können. Der Aufbau erfolgte nach Variante eins, einem Löschangriff im Außenbereich mit der Wasserentnahme aus dem Hydranten.

Bevor es an die Einsatzübung nach der "FwDv3" ging, mussten sie den richtigen Umgang mit den Feuerwehrleinen zeigen sowie Knoten und Stiche anlegen. Der Gruppenführer musste einen Fragebogen ausfüllen.

Schnell aufgebaut


190 Sekunden hatten die Prüflinge für den Löschaufbau Zeit. Als szenischer Notfall gab es einen Brand eines Nebengebäudes, bei dem niemand in Gefahr war. Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther sowie die Kreisbrandmeister Alois Schindler und Florian Braunreuther beobachteten, wie die Floriansjünger den Verkehrsraum absicherten, Schläuche auswarfen, eine Wasserversorgung vom Hydranten zum Löschgruppenfahrzeug herstellten und drei C-Rohre ausrollten. Schnell konnten die Trupps "Befehl ausgeführt" an den Einheitsführer melden. Auch der Abbau und das Kuppeln einer Saugleitung funktionierte tadellos.

Maschinist Tobias Schroll und Gruppenführer Tobias Kellner nahmen das Leistungsabzeichen der Stufe zwei in Silber entgegen. Die Stufe 1 in Bronze meisterten Angriffstruppführer Daniel Schraml, Angriffstruppmann Michael Nusstein junior, Wassertruppführer Alexander Schroll, Wassertruppmann Patrick Zaus, Schlauchtruppführer Christian Raß, Schlauchtruppfrau Marie Zaus und Melderin Diana Braunreuther.

Die Schiedsrichter sowie Kommandant Ernst Braunreuther und Vorstand Georg Redl junior lobten die Teilnehmer. Der Kreisbrandinspektor und die Kreisbrandmeister waren sich einig, dass mit solch einer tadellosen und schnellen Arbeit den Herausforderungen bei Einsätzen nichts im Wege stehe.
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