Lob für Zusammenarbeit der Ortswehren
Im Verbund noch schlagkräftiger

Für 30 Jahre aktiven Dienst dankten die Verantwortlichen der Wehr Michael Reindl (Siebter von links). Die Abzeichen eines Hauptfeuerwehrmannes erhielten Christoph Braun, Marco Bayerl und Dominik Fröhler (Dritter, Fünfter und Sechster von links). Neu zur Truppe stieß Bianca Käs (Neunte von links). Bild: exb
Vermischtes
Kulmain
20.04.2017
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Nach dem Digitalfunk kommt auf die Feuerwehr eine weitere technische Neuerung zu. Schulungen brauchen die Aktiven aber dafür nicht zu besuchen.

Oberwappenöst. Vorsitzender Christoph Braun teilte in der Jahreshauptversammlung mit, dass gegenwärtig ein Transponder-System im Feuerwehrhaus installiert wird. Damit erhalten alle Personen einen unkomplizierten Zugang, sofern sie einen entsprechenden Chip besitzen. Besonders freute er sich, Michael Reindl für 30 Jahre aktiven Dienst auszeichnen zu können. Christoph Braun, Dominik Fröhler und Marco Bayerl erhielten die Beförderung zum Hauptfeuermann.

Reges Vereinsleben


Nach einer Gedenkminute und der Auslegung des Protokolls durch Schriftführer Hans Müller nannte Braun Zahlen. So besteht die Wehr aus 131 Mitgliedern. In vier Vorstandssitzungen seien Aktivitäten und das Feuerwehrfest mit Bulldogtreffen organisiert worden. Mit der Gemeinde schaffte die Wehr zwei Fußballtore an. Im Kalender standen gemeindliche Arbeitstreffen, Veranstaltungen auf Kommunalebene, Verpflegung der Wallfahrer aus Ebnath und eine gut besuchte Weihnachtsfeier. Das Dach des Nebengebäudes wird bis zum Fest im Juli hergerichtet, damit DJ Alberto Werbung für die Ü-30-Party betreiben kann. Brauns Dank galt Petra und Josef Tretter für die Verpflegung, Melanie Braun und Bärbel Beer fürs Dekorieren und Herrichten des Sitzungssaales, Max Müller und Hans Wegmann für die Bewirtschaftung während des Jahres sowie Hans Müller für die Vorbereitung der Versammlung .

Übungsplan erarbeiten


Laut Kommandant und Jugendbeauftragtem Norbert Schlicht haben zwei Jugendliche den Wissenstest bestanden. Mit den übrigen Kulmainer Wehren ist ein Jugendübungsplan erarbeitet worden. Für den Nachwuchs standen ein Besuch der Integrierten Leitstelle sowie Schaumübungen auf dem Programm. Ein Anwärter steht kurz vor dem Abschluss der MTA-Ausbildung und dem Übertritt in die aktive Wehr. Schlicht rief dazu auf, auch Werbung für den Nachwuchs zu betreiben.

Bei den Aktiven verzeichnete er einen Brand und acht technische Hilfeleistungen mit 90 Einsatzstunden. Seit 1. Juli 2016 funktioniert der Digitalfunk. Der Kommandant erinnerte an die Teilnahmen an einem Motorsägenkurs sowie an Maschinisten-, Atemschutz-, Taktik- und Sondersignallehrgängen. Mit Bianca Käs war ein Neuzugang zu verzeichnen. Die Frühjahrsschulung, die Absicherung der Wallfahrer nach Fuchsmühl und der Besuch der Versammlungen im Kreisbrandmeisterbezirk reihten sich ein. Für den 20. Mai kündigte Schlicht das Ablegen der Leistungsprüfung an. Er dankte der Gemeinde für die Bereitstellung der Ausrüstung und lobte die gute Zusammenarbeit zwischen den Aktiven und den oberen Dienstgraden.

Verlass auf Mitglieder


Kassier Michael Braun berichtete von einem stattlichen Zuwachs. Die Revisoren Josef Zehrer und Hermann König bescheinigten ihm einwandfreie Arbeit. "Wir sind auf eure Hilfe in Not- und Bedarfsfällen angewiesen und können uns auf euch verlassen", betonte Bürgermeister Günter Kopp. Die Wehr sei deshalb ein wichtiger Garant des öffentlichen Gemeinwesens. Er dankte für die gesellschaftlichen Beiträge, den Aktiven für ihre selbstlosen Einsätze sowie Kreisbrandinspektor (KBI) Otto Braunreuther und Kreisbrandmeister Florian Braunreuther für die sehr gute Unterstützung und Beratung. Auch würdigte Kopp alle Helfer für die Hege und Pflege des Feuerwehrhauses samt Umgriff.

Otto Braunreuther betrachtete es als gute Lösung, wenn es innerhalb der Ortsfeuerwehren zu Verbünden kommt. Im Bereich Zinster Berg bis zur Naabtal-Kreuzung sei weiter eine Häufung von Unfällen zu verzeichnen, merkte er an. Der Digitalfunk werde "uns in der Zukunft noch intensiver beschäftigen". Mit Blick auf Michael Reindl verwies Braunreuther darauf, dass die Altersgrenze zukünftig mit dem 65. Lebensjahr endet.
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