Neues Feuerwehrfahrzeug bereis fünf Mal im Einsatz
Erste Feuertaufen bestanden

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Kulmain
15.03.2016
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81 250 Euro hat das neue Allradlöschfahrzeug (TSF) der Lenauer Feuerwehr gekostet. Eine Investition, die sich schon gelohnt hat. Fünf Mal rückten die Brandschützer damit bereits in den vergangenen Monaten aus.

Ölbrunn. Kommandant Christian Horn beleuchtete in der Jahreshauptversammlung das Einsatzgeschehen. Die zehn Alarmierungen gliederten sich in drei Brände und sieben technische Hilfeleistungen, davon fünf Verkehrsunfällen, auf. 84 Einsatzstunden leisteten die Brandschützer.

Für sie standen neun Übungen an. Mit der Feuerwehr Zinst sicherten die Aktiven die Wallfahrer auf ihrem Gang nach Fuchsmühl ab. Sie nahmen an einer gemeinsamen Übung der vier Gemeindewehren sowie mit der Jugend und mit neuen TSF am Schausonntag teil. Auch bei der Großübung in Ebnath waren die Lenauer mit von der Partie.

Die Feuerwehrjugend besteht aus sechs Jugendlichen. Denise und Vanessa Prechtl stießen dazu. Der Nachwuchs legte einen Wissentest und zwei das Jugendleistungsabzeichen erfolgreich ab. Horn erinnerte an den Ehrenabend auf Gemeindeebene, bei dem Petra Glaser, Peter und Markus Prechtl für 25 sowie Oswald Prechtl für 40 Jahren aktiven Dienst geehrt wurden. Die Wehr zählt aktuell 39 Aktive. Das Feuerwehrmann- beziehungsweise -frauabzeichen erhielten Miriam Horn und Stefan Schreyer. Der Dank des Kommandanten galt der Gemeinde für die Finanzierung des Fahrzeugs sowie zweitem Vorsitzenden Markus Prechtl für die Ausschreibung und Beschaffung.

Bürgermeister Günter Kopp sah die Feuerwehr gut aufgestellt und ausgestattet. Mit dem neuen Fahrzeug, das mit 19 500 Euro bezuschusst wurde, und dem generalsanierten Gerätehaus habe sie beste Voraussetzungen für ihren Dienst an der Allgemeinheit. Zudem wurde die SMS-Alarmierung gelöst und alle Wehren haben für 25 000 Euro die Digitalfunktechnik erhalten. Auf die Freigabe durch die Rettungsleitstelle wird gewartet.

In diesem Jahr sind Ausrüstungsgegenstände in Höhe von 15 000 Euro bereits bestellt. Kopp riet, bei der Jugend um Wehrnachwuchs zu werben und bedankte sich bei den Aktiven für ihr Engagement.

Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther bestätigte der Gemeinde große Unterstützung der Feuerwehren. Er bat, bei den Einsätzen und beim Personal vorausschauend zu planen. In 2030 sei damit zu rechnen, dass rund 20 Prozent weniger Aktive zur Verfügung stehen. Drum sollte um Nachwuchs geworben und auf die Ausbildung großen Wert gelegt werden. Derzeit werde die Anhebung des Dienstalters auf 65 Jahre diskutiert.

Die JubilareFür zehn Jahre aktiven Dienst erhielten Miriam Prechtl, Florian Prechtl, Stefan Schreyer, Julian Prechtl und Christian Horn eine Auszeichnung. 20 Jahre sind Michael Amtmann, Alexander Haberkorn, Christian Scherm, Markus Bayerl, Jürgen Kukla, Sebastian Prechtl und Heidi Eberl dabei. Rainer Bayer, Gerhard Prechtl, Thomas Prechtl, Alois Albersdörfer, Adolf Horn, Bernhard Stich, Gerhard Schreyer, Heribert Ackermann sowie Norbert Wolf engagieren sich seit 30 Jahren, Oswald Prechtl seit 40 Jahren. (ak)
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