Neuwahlen beim Kulmainer Ortsverband der IG Bau
Auf noch mehr Schultern

Aus dem Trio wird ein Quintett: Erich Hader, Anton Besold, Josef Sieber, Wolfgang Schönfelder (von links) sowie Sebastian Wolf (Dritter von rechts) sind künftig Beisitzer Im Ortsverband bei der IG Bau. An dessen Spitze stehen weiterhin Thomas Hecht (Vierter von rechts) und Thomas Schmidt (Zweiter von rechts). Die Wahlen leitete Herbert Allert. Bild: ak
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Kulmain
26.11.2016
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Weiter auf einen erfahrenen Vorstand baut der Ortsverband der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) für die nächsten vier Jahre. Zudem reagieren die Mitglieder mit der Erweiterung der Führungsriege auf die wachsenden Anforderungen zur Interessenvertretung der Arbeitnehmer.

Thomas Hecht bleibt Vorsitzender. Ihm steht Thomas Schmidt als Stellvertreter zur Seite. Das bisherige Beisitzertrio vergrößerte sich nach einstimmigem Beschluss auf fünf Personen. Das sind Erich Hader, Josef Sieber, Sebastian Wolf, Anton Besold und Wolfgang Schönfelder. Den Ortsverband vertreten Thomas Hecht und Sebastian Wolf im Bezirksbeirat und beim Bezirkstag als Delegierte. Die Wahlen leitete der Vertreter des Bezirksverbandes der IG Bau, Herbert Allert aus Amberg.

Laut Hecht besuchten im Schnitt 17 Mitglieder die Versammlungen mit Vorträgen. Dem Ortsverband gehören derzeit 101 Personen mit einem Durchschnittsalter von 47,2 Jahren an. Zwischen 2012 bis 2016 verzeichnete der Vorsitzende 25 Ein- und 15 Austritte. Sieben Mitglieder verstarben. 7 Jubilaren gratulierte er zum runden oder halbrunden Geburtstag. 8 Gewerkschaftler ehrte er für 25 Jahre, 5 für 40, 2 für 50 und je einen für 60 und 65 Jahre Treue.

Der Vorsitzende, sein Stellvertreter oder die Delegierten nahmen für die IG Bau Bayern an den Tarifforderungskonferenzen 2014 und 2016 in Wolnzach und an den Bezirkstagen in Schwandorf teil. Bei den Fachgruppentagungen im Bauhauptgewerbe in Neustadt und Amberg waren die Kulmainer vertreten.

Zum Thema Sterbegeld berichtete Erich Hader, dass die Streichung für Hinterbliebene von Bauarbeitern nach zähen Verhandlungen aufgehoben und zum alten Stand zurückgekehrt wurde. Künftig erhalten diese wieder 920 Euro. Dazu ist nur die Einsendung einer Sterbeurkunde an die Zusatzversorgungskasse notwendig. Zum Thema berufskundliche Informationsfahrten der gewerkschaftlich organisierten Rentner ergänzte er, dass mehr Plätze frei werden und auch Arbeitnehmer daran teilnehmen können. Meldungen sind an Karlheinz Zandt zu richten.
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