Viertes Kulmainer Fischerstechen
Schlümpfe gehen baden

Nicht ins Finale haben es die Troglauer geschafft, sie nahmen schon vorher ein Bad im Stausee. Bilder: ak (2)
Vermischtes
Kulmain
06.07.2016
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Wechselhaftes aber trockenes Wetter, prächtige Zuschauerkulisse und ein bisschen "huschala" im nur 19 Grad kalten Stausee. Doch die Kulmainer Wassersportler ließen sich beim vierten Fischerstechen auf ihren schwankenden Nussschalen nicht beirren.

Jede Menge Party, Sport und Gaudi bot das Fischerstechen des SV Kulmain am Stausee. Bei ein paar Sonnenstrahlen und regendichten Wolken säumten bis zu 250 Zaungäste und Wettkämpfer das Ufer und feuerten 26 Bootbesatzungen bis zur Ermittlung des Siegerteams an. Aufgrund der großen Zahl der gemeldeten Mannschaften startete das Fischerstechen um 14 Uhr.

Zahlreiche Vereins-, Familien- und Freundesteams mit Fantasienamen wie "Torpedoboot", "Keine Peilung", "Die Wolf-Gang", "Houderers", "Schwarten" oder "Weedwatchers" aus dem Gemeindebereich und den Nachbarkommunen übten sich im Umgang mit Stechlanzen und den schwankenden mit Styroporwürfeln stabilisierten Nussschalen. Die drei Damenteams "Gefahrgutvernichter" (Carmen Neumann, Laura Rösch), "Coconuts" (Selina Felder, Christina Koch) und die "Kampfschnecken" (Anna-Lena Schmidt, Patricia Kastner) schafften es leider nicht in die Endrunde.

Beim Wettkampf durften die Stechlanzen nur im hinteren roten Bereich gegriffen, deren Angriff nicht mit der Hand abgewehrt und der Platz des Stechers auf dem farbig markierten Bootbrettbereich nicht verlassen werden. Manchmal war nur ein Bootanlauf notwendig, um den Gegner unter Beifall der Zuschauer und der flotten Moderation von DJ Alex, Kassier Christian König und Vorstand Wolfgang Groß ins Wasser zu befördern. Wenn's länger dauerte, half auch schon mal eine Drohung durchs Mikrofon, die Entscheidung zu beschleunigen.

Nach den Ausscheidungsdurchgängen blieben mit den Vorjahressiegern "Weed Watchers" (Sebastian Biersack, Matthias Schmidt, Ersatzmann Lukas Lehner), "Mein Lieblingsteam" (Manuel Schraml, Jonathan Scharf), "Villa Varia" (Simon Nerlich, Silvian Lorenz) und "Keine Peilung" (Andreas Zeltner, Alexander Sollfrank) vier Teams für die Schlussrunde übrig. Leider startete diesmal erneut keine reine Politprominenz und ersparte sich damit Bauchplatscher. Auch das Promi-Team "Kanonenboot Troglauer" mit Antriebsaggregat Doml und Speerspitze Thomi Seitz gab sich leider erfolglos die Ehre, dabei gewesen zu sein. Auf dem Weg ins Halbfinale schickten "Mein Lieblingsteam" "Keine Peilung" ins kalte Nass. Die "Weed Watchers" gingen gegen Villa Varia nach langem Seegefecht ins Wasser. Unter dem Beifall holte sich "Das Lieblingsteam" den Titel der vierten Kulmainer Fischerkönige vor "Villa Varia". Bei der Siegerehrung erhielt das "Lieblingsteam" Freikarten und Fanartikel für das große SV-Sommerevent mit dem Troglauern am 15. Juli, die Zweiten einen Essensgutschein des Sportheims. Einen Sonderpreis in Form eines Houderer-Gutscheins erhielt das aus Jürgen Rauch und Rüdiger Veigl bestehende Schlümpfeteam für das originellste Kostüm
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