Wasserleitung bricht zum sechsten Mal in diesem Winter
Schule ohne Wasser

In rund zwei Metern Tiefe stießen die Arbeiter auf den "Übeltäter". Ein Bruch der Gussleitung machte am Freitag den Burgweg zur Wasserquelle. Bild: ak
Vermischtes
Kulmain
19.02.2016
84
0

"Nicht schon wieder": Das mögen sich die Mitarbeiter des Bauhofes am Freitag gedacht haben. Erneut war die Wasserleitung im Bereich der Ortschaft, die noch aus den 1950er Jahren stammt, gebrochen - zum sechsten Mal in diesem Winter.

Ein Bürger meldete am Vormittag den Schaden im Bereich des Burgweges in der Nähe des Kirchsteigs. Dort quelle Frischwasser aus dem Straßenrand heraus und laufe quer über die Straße in der Entwässerungsrinne ab.

Die Bauhofmitarbeiter sperrten die Hauptleitungsstrecken zwischen Burgweg und Höhenweg ab. Die exakte Leckstelle lokalisierte ein Messwagen einer Weidenberger Spezialfirma. Ohne Wasser blieben nur wenige Anwesen, zu denen auch die Schule gehörte.

Die Firma König aus Pullenreuth stellte Fachkräfte, Bagger und Gerätschaft. Nach Ausbaggern stellte sich erneut ein glatter Bruch der Hauptwasserleitung in über zwei Metern Meter Tiefe heraus, der mit einer Rohrschelle behoben wurde. Gegen 14 Uhr konnte der Streckenabschnitt wieder in Betrieb genommen werden, gegen Abend floss der Verkehr ungehindert.

Aufgrund der Schadenshäufigkeit in diesem Streckenabschnitt wird die Gemeinde als Wasserversorger in diesem Jahr in einem ersten Schritt die Hauptleitung von der Kemnather bis zur Immenreuther Straße erneuern. Dafür sind 180 000 Euro im bereits beschlossenen Haushalt eingestellt. Weitere Maßnahmen müssen zwangsläufig noch folgen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.