Wehr sucht Wege, um Nachwuchs an sich zu binden
Neues Fahrzeug auch ein Werbemittel

Nachträglich bedankte sich Vorsitzender Markus Felix (links) bei Karl Schraml für seine jahrzehntelange Mitarbeit im Vorstand. Bild: bkr
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Kulmain
02.03.2016
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Weichenstellung bei der Feuerwehr: In der Jahreshauptversammlung standen die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges und Überlegungen, die Vereinssatzung zugunsten der Nachwuchsarbeit zu ändern, an.

Zinst. Ausführlich beschäftigte sich Bürgermeister Günter Kopp mit der Neuanschaffung eines Einsatzfahrzeuges bis 2017. Er sah darin auch eine Möglichkeit, Jugendliche für die Feuerwehr zu begeistern. Für die Auswahl eines geeigneten Fahrzeuges installierte die Wehr einen Ausschuss. Ihm gehören Andreas Kausler, Alexander Schraml Alexander Bayer, Florian Bayer und Markus Felix an.

Für Kinder Übungen anbieten


Übungen mit Kindern wären ein effektiver Weg, um Nachwuchs für die Zukunft zu gewinnen, meinte Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther. Er empfahl, diese Arbeit in den Verein einzugliedern. Aus versicherungsrechtlichen Gründen wäre eine Satzungsänderung erforderlich, wie sie einige Nachbarwehren schon vollzogen haben.

38 aktive und 71 passive Mitglieder sowie drei Jugendliche zählen laut Vorsitzenden Markus Felix die Brandschützer aktuell. In seinem Streifzug durch das vergangene Jahr erinnerte er an den Neujahrsempfang der Gemeinde, fünf Festbesuche und an das Petersfeuer. Aufgrund der Trockenheit konnte es erst drei Wochen später abgebrannt werden. Zu sechs runden Geburtstagen wurde gratuliert, die Glückwünsche zur Vermählung an die Mitglieder Steffi Felix und Tobias Schedl überbracht sowie fünf Feste besucht. Felix erinnert weiter an das Feuerwehrfest und an die Öffnungszeiten des Feuerwehrhauses an jedem letzten Dienstag eines Monats.

Am letzten Dienstag eines Monats finden die Übungen statt, teilte Kommandant Wolfgang Schmidt mit. Neben acht Übungen, einer Informationsveranstaltung für die Bevölkerung und der Teilnahme an der Truppmannausbildung leisteten die Aktiven noch 140 Einsatzstunden. Eine positive Bilanz zog ebenso Kassier Florian Bayer, dem die Prüfer Andreas Pinzer und Josef Pinzer vorbildliche Arbeit bescheinigten.

Auf drei Anwärter schrumpfte altersbedingt die Jugendfeuerwehr. Aus diesem Grunde werde mit den Wehren in der Gemeinde zusammengearbeitet, informierte Jugendwart Alexander Bauer. Felix Schraml habe das Jugendleistungsabzeichen abgelegt.

Den Feuerwehrkräften dankte Bürgermeister Günter Kopp für ihren Einsatz, ihre Hilfsbereitschaft sowie für die Pflege der Ausrüstung und des Gerätehauses samt Außenanlagen. Er begrüßte auch den interkommunalen Gedanken von Kreisbrandinspektor Braunreuther. Durch die Kooperation der Gemeinden innerhalb seines Bereichs strebt er die gemeinsame Nutzung von Einrichtungen an, zum Beispiel zur Schlauchprüfung.

Braunreuther erwartet in der Zukunft steigende Alarmierungszahlen. Auslöser dürfte die Rauchmelderpflicht sein. Den Kommunen legte er ans Herz, bei der Anschaffung von Digitalfunkgeräten die dreijährige Preisbindung für eine sinnvolle Ausstattung zu nutzen. Die Zinster Feuerwehr hob er als fachlich gut und flexibel hervor. Leichtes Unwohlgefühl hatte er beim Blick auf die Tagesalarmsicherheit, zu viele arbeiteten auswärts.

Über 36 Jahre Revisor


Nachgeholt wurde die Ehrung von Karl Schraml. Er war bei den Neuwahlen im vergangenen Jahr aus dem Vorstand ausgeschieden. Für diese Zeit und für seine Tätigkeit als Kassenprüfer über 36 Jahre überraschte ihn Vorsitzender Markus Felix mit einem Gutschein.
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