Wildschweine haben Mais mit hohen Zuckergehalt zum Fressen gern
Schwarzkittel als Leckermäuler

Vermischtes
Kulmain
08.03.2016
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Die Wildschweine mögen's offenbar gerne süß. Zu diesem Schluss kam ein Aigner Grundstückseigentümer in der Jagdversammlung. Ihm war aufgefallen, dass die Schwarzkittel die früh reifende Maissorte bevorzugten. Der Grund liegt im höheren Zuckergehalt gegenüber dem höheren Stärkegehalt bei Energiemaissorten. Dies sollte bei der Sortenwahl bei waldnahen Ackerflächen berücksichtigt werden. Zur Bejagung der Tiere sind die über das Greening-Programm förderfähigen und bewuchsfreien Randstreifen als Abschussschneisen von Vorteil.

Abschussplan erfüllt


Jagdpächter Josef Bertelshofer lobte die reibungslose Zusammenarbeit mit dem Vorstand und den Grundstückseigentümern. Wildschweine hatten in einem Maisfeld einen größeren Schaden verursacht. Dieser war in gegenseitigem Einvernehmen geregelt worden, wofür Rainer Scherm dankte. Den Abschlussplan hat Bertelshofer in vollem Umfang erfüllt. Zur Strecke gehörten 10 Wildschweine, 6 Fischreiher, 20 Füchse, 2 Dachse, 8 Hasen und 25 Wildenten. Fünf Rehe fielen dem Straßenverkehr zum Opfer. Der Pächter berichtete, dass nach dem neuen Verbissgutachten der Rehabschuss erhöht wurde.

Vorsteher Richard Braun teilte mit, dass das neue Jagdkataster derzeit in München aufgestellt wird und rund 900 Euro für beide Jagdbögen kostet. In den drei Sitzungen besprach der Vorstand die im Kernwegenetz geplanten Wegebaumaßnahmen sowie Kriterien des Maschinenverleihs. Zudem wurden die neue Wildschadenversicherung und die Verwendung des Jagdpachtschillings diskutiert.

Kleines Minus


Schatzmeister Hermann Melzner berichtete von einem kleinen Jahresminus in einer gut gefüllten Kasse. Die Revisoren Margareta und Josef Bertelshofer bestätigten die Aussagen.

Ohne Gegenstimme beschlossen die Genossen, vom Jagdpachtschilling 900 Euro für das neue Jagdkataster und 200 Euro für ein neues Stahlseil für die Seilwinde bereitzustellen. 210 Euro werden für Wildabweiser und 300 Euro für den Wegebau ausgegeben.

Bürgermeister Günter Kopp hob die Harmonie innerhalb der Jagdgenossenschaft hervor. Er gratulierte dem im Vorjahr gewählten Vorstand zum reibungslosen Start. Kopp berichtete, dass die Gemeinde im Kernwegenetzprogramm die Gemeindeverbindungsstraße von der Ziegelhütte Richtung Oberbruck ausbauen wird. Die Straße ist in die Priorität I eingestuft worden. Im neuen Jagdkataster sind alle Grundstücks- und Wegeveränderungen enthalten. Er bat, die Feldkreuze zu erhalten, deren Restaurierung die Jagdgenossenschaft bezuschusst.
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