Doch auch sein Spezl wird gesucht
Falsche Personalien: 64-Jähriger will Haftstrafe entgehen

(Foto: dpa)
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Laaber
07.09.2016
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Ein Mann gibt sich bei der Polizei für jemand anderen aus, weil gegen ihn ein Haftbefehl vorliegt. Um genau zu sein, gibt er die Personalien seines Kumpels an. Blöd nur, dass auch sein Freund zur Fahndung ausgeschrieben ist.

Am Dienstag, 6. September, um 23 Uhr traf eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg auf der A 3 in Richtung Passau auf dem Standstreifen beim Parkplatz Riedthal ein Pannenfahrzeug an. Bei der Kontrolle des 64-jährigen Pkw-Fahrers ergab sich, dass der Mann offensichtlich zur Fahndung ausgeschrieben war.

Nachdem ihm dies von den Polizeibeamten eröffnet wurde, „outete“ er sich. Er gestand, die falschen Personalien, nämlich die eines Bekannten, angegeben zu haben. "Er wusste allerdings nicht, dass sein Spezl auch zur Fahndung ausgeschrieben war. Er wollte natürlich nicht die offenen Hafttage eines anderen absitzen und die Polizei kam ihm auf die Schliche", schildert Polizeisprecher Johann Datzer die kuriose Situation.

Der Mann wurde sofort verhaftet und von den Polizeibeamten in eine Justizvollzugsanstalt verbracht, wo er nun seine offene zweimonatige Ersatzfreiheitsstrafe wegen Betruges absitzt.
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