Aus dem Gemeinderat Leonberg
Beim Brandschutz nicht knausrig

Politik
Leonberg
12.04.2016
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Ihrer Pflicht für eine gute Ausstattung der Feuerwehren kommt die Gemeinde nach. So wurden in der Gemeinderatssitzung Förderanträge der Feuerwehren befürwortet.

Bei der Sitzung des Gemeinderates gab der neue Dorfsprecher von Königshütte, Josef Siller, bekannt, dass der diesjährige Fußball-Dorfcup am Sonntag, 12. Juni, in Königshütte ausgetragen wird.

Künftig ohne Getränke


Abgeändert wurde die Haus- und Benutzungsänderung für das Pfarr- und Jugendheim. Der Beschluss vom 7. März über die Nutzungsentgelte und den Getränkeobolus wurde aufgehoben. Der Getränkeverkauf wird wegen rechtlich fehlender Erlaubnis nicht mehr angeboten. Die anderen Punkte der Nutzungsentgelte bleiben bestehen. Das Gremium war sich einig, das beschlossene Vertragswerk jetzt ein Jahr laufen zu lassen, ehe ein erstes Resümee gezogen wird.

Bestätigt wurde die Neuwahl der Feuerwehrkommandanten für Leonberg. Thomas Lindner bleibt Kommandant, Johannes Härtl wurde zum stellvertretenden Kommandanten gewählt. Härtl muss innerhalb eines Jahres den Lehrgang "Leiter ein Feuerwehr" nachholen. Der Verdienstausfall für die Zeit des Lehrgangs übernimmt die Gemeinde.

Je zwei neue Digitalfunkgeräte erhalten die Feuerwehren Großensees, Königshütte und Pfaffenreuth. Ein Funkgerät kostet 504,13 Euro. Zum Erhalt des Feuerschutzes benötigen die Feuerwehren Leonberg, Großensees, Königshütte und Pfaffenreuth diverse Ausrüstungsgegenstände. Dazu gibt die Gemeinde pro Paar Feuerwehrstiefel einen Zuschuss in Höhe von jeweils 70 Euro. Eine neue Beleuchtungseinheit mit Stativ hat die Feuerwehr Königshütte angefordert. Der Gemeinderat stimmte dem Kauf in Höhe von 766,72 Euro zu. Mit Schreiben vom 21. Januar dieses Jahres hat die Feuerwehr Pfaffenreuth die Anschaffung eines neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs beantragt. Das Fahrzeug soll den Tragkraftspritzenanhänger aus dem Jahr 1964 ablösen. Wie bereits im Haushalt berücksichtigt, stimmte die Gemeinde dem Kauf im Haushaltsjahr 2018 zu. Nach Auskunft der Kämmerei der VG Mitterteich ist die Anschaffung in zwei Jahren auch finanziell darstellbar. Der Eigenanteil der Gemeinde beläuft sich auf fast 30 000 Euro. Nach dem Neubau ihres Feuerwehrgerätehauses dürfen sich die Pfaffenreuther endlich über ein eigenes Fahrzeug freuen. Der Beschluss erfolgte einstimmig.

Zuschuss für Haussanierung


Weiter rief Gemeindeoberhaupt Johann Burger seine Bürger zur Inanspruchnahme von Fördergeldern des Amtes für Ländliche Entwicklung auf. Mit Infoblättern werden die Bürger aus dem Gemeindegebiet informiert. Wer also plant, sein Wohnhaus zu sanieren, sollte unbedingt mit dem Amt in Kontakt treten und eventuelle Fördermöglichkeiten abklopfen. Eine Antragstellung, so Bürgermeister Johann Burger, ist nur noch heute möglich. Bei einem positiven Bescheid hat der Bauherr dann drei Jahre Zeit, sein Vorhaben umzusetzen. Rudolf Greber gab Ratschläge und Tipps für die Antragstellung, die unbürokratisch und zügig beschieden werden. Maximal ist ein Zuschuss von bis zu 30 000 Euro möglich. Greber nannte die Fördermöglichkeit eine "feine Sache". Die Zuschüsse erfolgen im Rahmen der Förderung privater Maßnahmen in der Dorferneuerung. Der Regelfördersatz beträgt bis zu 20 Prozent der Nettokosten.

Zum Schluss teilte Bürgermeister Johann Burger mit, dass der Wendeplatz in Hungenberg neu gestaltet wird. Die Fläche dort wird mit Fräsmaterial aufgefüllt. Die Arbeiten will die Dorfgemeinschaft selber ausführen. Ortssprecherin Sonja Schmid beantragte eine Geschwindigkeitsmessung von der Bundesstraße aus zur Ortschaft Hofteich. Bürgermeister Johann Burger will dies abklären.
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