Breitband-Ausbau kann starten

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Leonberg
10.03.2016
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Aufatmen in der Gemeinde Leonberg: Die Regierung der Oberpfalz bestätigte jetzt den im Oktober eingereichten Förderantrag zum Ausbau des Breitbandnetzes. Bürgermeister Johann Burger hofft jetzt auf einen schnellen Baufortschritt.

In der Gemeinderatssitzung am Montag teilte Burger weiter mit, dass der Vertrag mit der Telekom Deutschland GmbH am 17. März im Mitterteicher Rathaus unterzeichnet wird. Im Zuge des Ausbaus sollen alle Orte der Gemeinde ans Breitbandnetz angeschlossen werden. Die sogenannte "Wirtschaftlichkeitslücke" in Höhe von 687 372 Euro wird zu 80 Prozent mit Fördermitteln geschlossen. Den Rest muss die Gemeinde aufbringen. Bürgermeister Burger bedauerte die Verzögerung bis zur Genehmigung: "Wir mussten über viereinhalb Monate darauf warten." Die Telekom hat jetzt zwölf Monate Zeit, das Projekt abzuschließen. "Ich hoffe aber, dass die Maßnahme noch heuer abgewickelt wird, vielleicht als Weihnachtsgeschenk", sagte Burger.

Nicht mehr veröffentlicht werden auch in der Gemeinde Leonberg künftig die Namen von Bauherren. Umgesetzt wird damit eine Empfehlung des Bayerischen Gemeindetages. Max Zintl (CSU) bedauerte, dass die Gemeinderäte nicht mehr erfahren sollen, wer hinter Bauvorhaben steckt. Bürgermeister Burger willigte daraufhin ein, die Namen zumindest an die Gemeinderäte weiterzugeben.

Schäden beseitigt


Ein weiteres Thema war der Straßenunterhalt. Bürgermeister Burger informierte, dass im vergangenen Jahr schon zahlreiche Straßen ausgebessert und Schlaglöcher beseitigt worden seien. Diese Arbeiten sollen heuer fortgesetzt werden. Max Zintl berichtete von massiven Schäden in Themenreuth, die er unbedingt behoben sehen wolle. Johann Burger teilte weiter mit, dass man auch an Brücken bereits kleinere Reparaturen vorgenommen habe. Eine Fortsetzung werde hier ebenfalls folgen. Eine große Eiche mit Totholz bei der Kapelle nahe Großensees will Bürgermeister Burger vor einer Fällung von einem Baumsachverständigen untersuchen lassen.

Übernommen werden vonseiten der Gemeinde die Kosten für einen Erste-Hilfe-Kurs, den die Feuerwehren Königshütte und Leonberg demnächst absolvieren. Pro Teilnehmer sind 15 Euro fällig. Johann Burger machte deutlich, dass Brandschützer natürlich auch in der Lage sein müssten, im Einsatz Erste Hilfe zu leisten. Das Gremium zeigte sich mit der Kostenübernahme einverstanden - allerdings gilt diese nur für aktive Mitglieder der Feuerwehren.

Kein Interesse fand im Übrigen die auf einen Antrag der CSU hin erstmals angebotene Bürgerfragestunde zu Beginn der Sitzung: Die Zuhörer hatten keine Fragen ans Gremium.
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