Nach 28 Jahren weiter im Amt

Die Jahresversammlung nahm die Soldatenkameradschaft Leonberg zum Anlass, um treue Mitglieder zu ehren. Zudem stand die Siegerehrung des Kirchweihschießens an. Im Bild (von links) Richard Siller, Bürgermeister Johann Burger, Johann Mayer, Horst Burger, Konrad Eisner, Vorsitzender Reiner Köppel und Richard Wölfl. Bild: jr
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Leonberg
02.02.2016
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Reiner Köppel leitet auch in den kommenden drei Jahren die Soldatenkameradschaft Leonberg. Bei der Jahresversammlung, bei der auch Ehrungen im Mittelpunkt standen, bestätigten ihn die Mitglieder im Amt.

Als stellvertretender Vorsitzender leistet Konrad Wölfl Unterstützung. Kassierer ist Gottfried Bayer, Schriftführer ist Johan Putzer. Als Kriegsgräbersammler engagiert sich unverändert Hans Wölfl, Kanonier ist Heinz Neumeier.

61 Mitglieder


Reiner Köppel, der seit 28 Jahren an der Spitze steht, sprach zu Beginn der Versammlung im Gasthaus Malzer in Königshütte von einem intakten Vereinsleben und verwies auf 61 Mitglieder. Er erinnerte unter anderem an die Teilnahmen an der Friedenswallfahrt in Fuchsmühl und der Soldatenwallfahrt in St. Quirin. Beim Kirchweihschießen habe wieder einmal Richard Siller den besten Schuss abgegeben (166,4-Teiler). Ihm am Nächsten kamen Bürgermeister Johann Burger mit einem 172,9-Teiler und Karl Schleicher mit einem 238,2-Teiler. Siller nahm deshalb die von Johann Burger gestiftete Ehrenscheibe entgegen.

Knapp 20 000 Euro


Hans Wölfl, der seit 39 Jahren die Kriegsgräbersammlung leitet, berichtete von Spenden in Höhe von 798,50 Euro. In fast vier Jahrzehnten habe man 19 601 Euro gesammelt und für Erhalt und Pflege von Kriegsgräbern zur Verfügung gestellt. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Horst Burger und Konrad Eisner ausgezeichnet, vor 40 Jahren kamen Johann Mayer und Richard Wölfl zur Soldatenkameradschaft.

Kreisvorsitzender Ferdinand Lienerth lobte die Kameradschaft für ihr aktives Vereinsleben und dankte Reiner Köppel für seine nunmehr 28-jährige Tätigkeit als Vorsitzender sowie Hans Wölfl für sein unermüdliches Wirken in der Kriegsgräbersammlung. Bürgermeister Johann Burger hob das Mitwirken der Soldatenkameradschaft an der Sanierung des Pfarr- und Jugendheims hervor. Im neu gestalteten Saal ist die Vereinsvitrine mit Pokalen, Trophäen und Urkunden untergebracht. Bürgermeister Burger sprach von einem Schmuckstück, zu dem der Verein nicht unerheblich beigetragen habe. So hat die Kameradschaft die Ausstattung des Saals mit 500 Euro unterstützt (wir berichteten).
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