Pater Hans Junker feiert 80. Geburtstag
"Sie sind ein Segen für unsere Gemeinde"

Zahlreiche Gäste waren zur Geburtstagsfeier von BGR Pater Hans Junker (vorne, Mitte) gekommen. Unter anderem gratulierten (von links) Pater Friedhelm Czinczoll, Bürgermeister Max Bindl, Stephan Forster, Pfarrer Anton Witt, Bruder Markus Adelt, Roswitha Fachtan, Bürgermeister Roland Grillmeier, Josef Altnöder, Bürgermeister Klaus Meyer, Gisela Stingl, Bürgermeister Johann Burger, Pater Benedikt Leitmayr, Gottfried Bayer und Wolfgang Kreger. Bild: jr
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Leonberg
14.03.2016
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"Ich bin erfreut und zugleich etwas überrascht, dass ich das alles erleben darf. Ja, ich bin gerne im Jahr 2002 zu Ihnen gekommen. Freude belebt, Freude macht gesund." Mit diesen Worten dankte BGR Pater Hans Junker für die vielen Glückwünsche, die er am Freitag zu seinem 80. Geburtstag erhielt.

Eröffnet worden waren die Feierlichkeiten mit einem Dankgottesdienst in der Leonberger Pfarrkirche, wobei Regionaldekan Georg Flierl die Predigt hielt. Für die musikalische Gestaltung sorgten der Chor "Grazie A Dio" unter der Leitung von Michaela Burger sowie die Sängerinnen des Wernersreuther Kirchenchors. Anschließend folgte die weltliche Feier mit zahlreichen geladenen Gästen im Pfarr- und Jugendheim. Dabei sangen die "Landschmetterlinge" unter der Leitung von Anni Malzer.

"Bleiben Sie so, wie Sie sind, wir wünschen Ihnen weiter Glück, viel Gesundheit und Freude in unseren Pfarreien", sagte Pfarrgemeinderatssprecher Gottfried Bayer, der auch durch den Abend führte. Im Namen der beiden Pfarreien Leonberg und Wernersreuth gratulierten jeweils die Pfarrgemeinderatssprecher und die Kirchenpfleger. Als Geschenke gab es Geld, einen Korb mit fränkischen Weinen und Blumen. "Ich danke Dir für die gemeinsamen Jahre, die ich mit Dir erleben durfte", betonte Bruder Markus Adelt, Hausoberer der Oblaten des heiligen Franz von Sales in Fockenfeld. Adelt würdigte Pater Junker für all die Arbeit, die dieser für die Ordensgemeinschaft leiste.

Leonbergs Bürgermeister Johann Burger machte deutlich, dass der Jubilar in den 14 Jahren seiner Amtszeit fast 14 000 Kilometer für seine Pfarrei zurückgelegt habe. "Anfangs hatte er öfters Schwierigkeiten mit unserem Dialekt, jetzt versteht er uns sehr gut", so Burger. "Auf Sie ist immer Verlass, wir sind froh, dass wir Sie haben. Sie sind ein Segen für unsere Gemeinde." Als Geschenk der Gemeinde gab es einen Tablet-PC.

Tätig in vier Kommunen


Bürgermeister Klaus Meyer aus Neualbenreuth nannte es eine große Ehre, die Glückwünsche der Neualbenreuther und besonders der Wernersreuther überbringen zu dürfen. "Wir durften Sie kennen, schätzen und lieben lernen. Sie erfreuen unsere Herzen", sagte Meyer. "Sie sind uns ein guter und vor allem menschlicher Pfarrer." Bürgermeister Max Bindl überbrachte die Glückwünsche der Marktgemeinde Konnersreuth. "Sie haben Aufgaben, die vier Kommunen betreffen, das ist nicht alltäglich", sagte Bindl und bezeichnete den Jubilar als "Botschafter der Interkommunalen Zusammenarbeit". Nicht zuletzt bemerkte Bindl: "Damit Sie das Tablet auch benutzen können, kommt zum Jahresende das schnelle Breitband auch nach Fockenfeld."

Dynamik und Humor


Die Glückwünsche der Pfarrei Konnersreuth überbrachte Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr. "Wir sind gemeinsam 2002 nach Fockenfeld gekommen und sind Zimmernachbarn", erzählte er den Geburtstagsgästen. "Mit 66 Jahren hat er die Pfarreien Leonberg und Wernersreuth übernommen, was die These von Udo Jürgens, dass mit 66 Jahren das Leben anfängt, bestätigt", so Pater Leitmayr. "Ich wünsche uns allen Ihre Dynamik und vor allem Ihren Humor", sagte Pater Benedikt, der auch aufklärte, dass sich der Jubilar gerne in der Heimatzeitung sehe. Mitterteichs Bürgermeister Roland Grillmeier gratulierte angesichts der Tatsache, dass Großensterz zur Pfarrei Leonberg gehört. "Leonberg hat immer Glück gehabt mit seinen Pfarrern", sagte Grillmeier. Dem Jubilar bescheinigte er, dass seine Arbeit von Miteinander und gegenseitigem Vertrauen geprägt sei. Pfarrer Anton Witt erinnerte daran, dass Mitterteich früher zur Pfarrei Leonberg gehörte. "Wenn der Jubilar aus der Leonberger Pfarrkirche tritt, dann liegt ihm Mitterteich zu Füßen", sagte Witt und wünschte Pater Junker einen baldigen und frohen Ruhestand.

Die letzten Worte im offiziellen Teil des Abends blieben dem Jubilar selbst vorbehalten. Er freute sich über die große Anzahl an Gratulanten und die vielen warmen Worte. "Ich danke Ihnen von Herzen, dass Sie am Leben in unseren Pfarreien und Gemeinden teilnehmen", sagte Pater Junker, der von einer großartigen Feier sprach. Glückwünsche hatte er sogar aus dem österreichischen Leobersdorf erhalten, wo er vor fast 50 Jahren erstmals als Priester wirkte.
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