Pfaffenreuther verärgert über Schnellfahrer

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Leonberg
20.10.2016
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Pfaffenreuth. (kdi) Viele Pfaffenreuther sind sauer: Wenn sie durch das Dorf spazieren oder zur Bushaltestelle gehen, müssen sie sich häufig in Acht nehmen vor Autofahrern, die auf der Ortsstraße (Bild) deutlich schneller fahren als die erlaubten 30 km/h. Besonders gefährdet sehen sie die Kinder, die mit ihren Rädern unterwegs sind. Ganz besonders ärgert die Anwohner, dass es sich zumeist um Autofahrer handele, die von Leonberg her kommend die Ortsdurchfahrt nur als Abkürzung in Richtung Wernersreuth bzw. Neualbenreuth benutzen. Dabei sei die Umfahrung auf der TIR 22 bzw. TIR 25 gerade einmal 300 Meter länger. Somit sei die Zeit- und Spritersparnis bei der Fahrt mitten durchs Dorf minimal. "30 oder außen rum!", lautet die Forderung der Pfaffenreuther, insbesondere der Eltern kleiner Kinder. Bürgermeister Johann Burger zeigte bei einem Ortstermin vollstes Verständnis und will nun versuchen, eine mobile Geschwindigkeitsmessanlage zu bekommen. Diese soll Raser sofort auf ihr Fehlverhalten hinweisen. Die Anwohner wollen zusätzlich zu den Tempo-30-Schildern auch große "30"-Schriftzüge auf der Straße aufbringen lassen, um die Aufmerksamkeit der Autofahrer zu erhöhen. Gleichzeitig fordern die Pfaffenreuther alle Verkehrsteilnehmer auf, sich auch auf dem innerörtlichen Stück auf der Kreisstraße TIR 22 an die dort zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h zu halten. Bild: kdi

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