Weg der Wandlung

Mit einem stattlichen Kirchenzug, an dem sich neben den Leonberger Vereinen auch die Mitterteicher Stadtkapelle beteiligte, begannen die Feierlichkeiten zur Installation von Pfarrer Anton Witt. Bild: jr
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Leonberg
14.09.2016
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Pfarrer Anton Witt ist jetzt nicht nur für Mitterteich und Steinmühle zuständig, sondern auch für Leonberg. Die drei Pfarreien bilden eine Gemeinschaft, bleiben aber weiterhin selbstständig. Das bedeutet, dass auch alle Gremien unverändert erhalten bleiben.

"Ich bin bereit", betonte Pfarrer Anton Witt bei der Installation, die Dekan Thomas Vogl im Auftrag von Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer vornahm (wir berichteten). Musikalisch wurde der Festgottesdienst von den vereinten Kirchenchören Mitterteich, Konnersreuth und Leonberg gestaltet. Die Leitung lag bei Matthias Schraml.

Begonnen hatte der Festtag mit einem Kirchenzug der Leonberger Vereine. Angeführt von der Stadtkapelle Mitterteich zogen sie vom Pfarr- und Jugendheim zur Pfarrkirche. Mit dabei war neben Bürgermeister Johann Burger auch Mitterteichs 2. Bürgermeister Stefan Grillmeier.

Priester seit 1979


Kirchenpfleger Wolfgang Kreger hieß die Gläubigen in der Pfarrkirche willkommen. "Wir freuen uns, Bischof Rudolf hat uns einen neuen Pfarrer gegeben", so Kreger. Dekan Thomas Vogl verlas das bischöfliche Schreiben mit dem Auftrag, Pfarrer Anton Witt die Pfarrei Leonberg anzuvertrauen. Dekan Vogl stellte den Pfarrangehörigen ihren neuen Pfarrer kurz vor. 1979 wurde Anton Witt zum Priester geweiht, seit 2006 ist er als Stadtpfarrer in Mitterteich tätig. Witt, der aus Gründlbach bei Schwarzenbach stammt, habe mit 62 Jahren im Pfarrerberuf schon viele Erfahrungen gesammelt. "Er kennt die Sorgen und Sehnsüchte der Menschen", sagte der Dekan.

Ausdrücklich dankte Dekan Thomas Vogl Pater Hans Junker, der 14 Jahre lang als Seelsorger in Leonberg vieles geleistet habe. Abschließend forderte Vogl die Gläubigen auf, sich im Glauben von ihrem neuen Pfarrer stärken zu lassen. In seiner Predigt ging Dekan Thomas Vogl auf das Wichtigste einer heiligen Messe ein, nämlich die Wandlung. Auch im täglichen Leben gebe es ständig Veränderungen - davon sei auch die Kirche betroffen. Ausdrücklich hob Vogl hervor, dass alle Pfarreien eigenständig blieben, mit all ihren Einrichtungen und Gliederungen. "Die Pfarrei Leonberg wird sich verändern, sie soll aber weiter aktiv und präsent bleiben", wünschte sich Vogl. Auch in einer Pfarreiengemeinschaft bleibe die heilige Messe das Wichtigste. Es seien alle eingeladen, an den Tisch des Herrn und zu den Gottesdiensten zu kommen. "Gott wandelt sich für den Menschen. Gehen Sie jetzt mit Ihrem neuen Pfarrer den Weg der Wandlung. Damit das gut wird, bitten wir um Gottes Hilfe."
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