Kecke Komtesse
„Das Wirtshaus im Spessart“ feiert Premiere

Bühne frei für Räuber und Halunken, Handwerker und Soldaten, Geistliche und Adelige, Groß und Klein. Bild: Evi Schwab
Kultur
Leuchtenberg
08.06.2016
96
0

Auf Burg Leuchtenberg steht die nächste Premiere bevor: Am Samstag, 18. Juni, hebt sich um 20 Uhr der Vorhang für "Das Wirtshaus im Spessart", eine musikalische Räuberpistole von Franz Grothe und Curt Hanno Gudbrod.

Das Landestheater Oberpfalz (LTO) präsentiert eine Theaterfassung, die auf dem Film von Kurt Hoffmann aus dem Jahr 1958 basiert. Regie führt Marlene Wagner-Müller, die musikalische Leitung hat Holger Popp.

Komtesse Franziska ist mit ihrem langweiligen Verlobten Sperling unterwegs nach Würzburg, als ihre Kutsche im nächtlichen Spessart mit einem gebrochenen Rad liegen bleibt. Arglos folgen sie dem Rat zweier Galgenvögel, in einem nahen Wirtshaus, einer Räuberhöhle, Quartier zu nehmen. Diese Männer haben es auf die Komtesse abgesehen. 20 000 Gulden Lösegeld soll Graf Sandau für sein Töchterchen berappen.

Die Bande zieht triumphierend ab, mit echter Zofe, aber falscher Komtesse. Keiner merkt, dass Franziska heimlich die Kleider mit dem Wanderburschen Felix getauscht hat. Aber als ihr Vater sich weigert, das Lösegeld zu bezahlen, treibt es die kecke Komtesse zurück in den Schlupfwinkel der Bande.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.