Räuberpistole "Das Wirtshaus im Spessart" mit spannender Story und vielen bekannten Liedern
Eineinhalb Stunden pure Freude

Im Spessart respektive Leuchtenberg geht es zünftig zu - inklusive Räuberpistole auf dem Wirtshaustisch. Bild: ewa
Kultur
Leuchtenberg
19.03.2016
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Als im Januar 1958 erstmals das "Wirtshaus im Spessart" über die Bildschirme der Nation flimmerte, waren die Deutschen sofort Feuer und Flamme für die aktionsreiche Komödie. Lilo Pulver, die als "Franziska Comtesse von und zu Sandau" die Hauptrolle spielte, avancierte mit diesem Straßenfeger zum Publikumsliebling der TV-Zuschauer.

Wer die musikalische Räuberpistole damals oder später eine der unzähligen Wiederholungen im Fernsehen verfolgte, war begeistert. Wie etwa auch Marlene Wagner-Müller, die das gleichnamige Theaterstück von Franz Grothe und Curt Hanno Gutbrod für das Landestheater Oberpfalz (LTO) inszeniert.

"Das ,Wirtshaus im Spessart' ist pure Familienunterhaltung: Kinder, Jugendliche und Ältere schauen sich das an, haben Spaß und gehen danach mit einem zauberhaften Lächeln nach Hause", schwärmt die Regisseurin.

Im Mittelpunkt der Komödie, die im frühen 19. Jahrhundert spielt, steht Komtess Franziska und ihr langweiliger Verlobter Sperling, die in einem Wirtshaus Unterschlupf suchen. Eine berüchtigte Räuberbande will die Chance am Schopfe packen, die Komtess entführen und Lösegeld erpressen.

Doch Franziska hat heimlich ihre Kleider mit dem Wanderburschen Felix getauscht, den die Unholde statt ihrer verschleppen. Als ihr Vater sich weigert, das Lösegeld zu bezahlen, wagt sich die kecke Komtess selbst in den Schlupfwinkel der Bande...

Neben der turbulenten Handlung will das LTO auch heuer wieder mit vielen musikalischen Einlagen beim Publikum punkten. "Die letzten paar Jahre hat sich herauskristallisiert, dass die Zuschauer damit zu begeistern sind", weiß Marlene Wagner-Müller.

Die LTO-Verantwortlichen wollten daran anknüpfen und stießen so schnell auf das "Wirtshaus im Spessart", dessen Verfilmung vor allem auch für seine Musik berühmt wurde. Musikalischer Leiter Holger Popp und Wagner-Müller stellten daraufhin einen Chor zusammen, der bei den Aufführungen - begleitet von einigen Musikern - 34 Lieder präsentiert.

In der Komödie sei einfach alles drin, weiß die Theaterfrau: Bewegung, Tanz, Musik und Schauspiel. Zudem werde noch dazu eine spannende Story mit vielen interessanten Nebengeschichten erzählt. "Das werden eineinhalb Stunden pure Freude für die ganze Familie."

Spielorte: Burg Leuchtenberg, Bodenwöhr (Hammersee) und der Wieskapellen-Vorplatz Speinshart - Aufführungstermine Leuchtenberg: 18., 19., 23. und 24. Juni, 3., 8., 9. und 16. Juli sowie 21., 22. Juli, jeweils 20 Uhr; 3. Juli um 15.30 Uhr sowie 17. Juli um 18 Uhr. Termine Speinshart: 25. Juni um 20 Uhr. Termine Bodenwöhr: 2. Juli um 20 Uhr.
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